Kauft beim Metzger ein Stück ausgelöste hohe Rippe vom Rind und lasst sie euch direkt dort mit Kochgarn einschnüren oder macht das einfach selber zu Hause. Das hält das Fleisch schön zusammen und hält den Saft im Fleisch.
Nehmt 1 bis 2 Knoblauchzehen und zerdrückt sie mit etwas Salz zu einem feinen Mus und mischt es mit dem Senf und Honig zu einer Marinade, mit der ihr den Braten von außen komplett einreibt. Wickelt das Fleisch nun mehrfach in Frischhaltefolie ein und lasst es für ca. 2 Tage im Kühlschrank durchziehen.
Am Tag, an dem ihr es auf den Teller bekommen wollt, solltet ihr auch zeitig mit der weiteren Verarbeitung beginnen. Dafür nehmt ihr das Fleisch aus der Folie und macht für die verbliebenen Knoblauchzehen so große Schnitte auf der Oberseite des Stückes, dass ihr je eine Zehe hineinstecken könnt. Die Rosmarinzweige legt ihr vorsichtig unter das Kochgarn auf derselben Seite.
Jetzt heizt euren Grill ordentlich an und grillt das Fleisch von jeder Seite schön an. Dies könnt ihr natürlich auch in einer heißen Pfanne tun, ihr benötigt hierfür aber noch etwas Fett. Sobald ihr mit dem Angrillen oder Anbraten fertig seid, steckt ihr ein Fleischthermometer an einer Seite bis zur Mitte in den Braten. Gebt ihn auf einen Rost und schiebt ihn auf die zweitunterste Schiene im Backofen, den ihr vorher auf ca. 90 °C (Ober-/Unterhitze) erhitzt habt.
Jetzt heißt es einfach nur noch abwarten, denn je nach Ofen kann es zwischen 3 und 4 Stunden dauern, bis das Fleisch die notwendige Kerntemperatur von 57 °C erreicht hat. Ihr könnt zwischen 80 °C und 100 °C variieren, denn letztendlich zählt die Temperatur im Inneren des Fleisches.
Sobald diese erreicht ist, nehmt den Braten aus dem Ofen und wickelt ihn mindestens zweimal in feste Alufolie ein und lasst ihn so noch etwa 15 Minuten zur Ruhe kommen. Erst dann schneidet ihr ca. 1/2 cm dicke Scheiben ab und genießt das zarte, saftige und rosafarbene Fleisch.