Bei mir in der Heimat, da gibt es ein griechisches Restaurant, in das ich mit meinen Eltern schon gegangen bin, als ich ungefähr 7 oder 8 Jahre war. Seitdem hat sich die Speisekarte (glücklicherweise) etwas verkleinert, aber die Qualität ist noch genauso, wie damals. Vor allem das Tzatziki hatte es mir schon damals angetan.
Tzatziki ist für mich immer so ein Erkennungsmerkmal, ob mir alles andere bei einem Griechen schmecken wird oder eher nicht. Evthimia und auch schon ihre Eltern, die das Restaurant vor ca. 40 Jahren eröffnet hatten, haben für mich die Messlatte einfach richtig hoch angesetzt. Manchmal nehme ich Tzatziki erst mal als Vorspeise und dann nochmals zum Hauptgang.
Inhaltsverzeichnis
“So ein Quatsch … IMMER!”
O
Ok … Sascha hat Recht. Also immer zwei Portionen und dann vielleicht noch ein paar Löffel von den anderen, sollte da was übrig sein. Aber mehr wirklich nicht!
Sascha hatte, im Gegensatz zu mir, früher immer ein kleines Problem mit Tzatziki. Ihm waren die Gurken darin meist zu groß geschnitten und das war so gar nicht sein Ding. Heute braucht er das auch nicht und bei unserem Griechen ist das auch nicht so.
Wir haben so oft versucht, Evthimia das Rezept zu entlocken. Wir haben versprochen, es niemandem zu zeigen. Naja. Vielleicht hier auf dem Blog, aber das würden wir ja nie verraten. Aber es hat nicht geklappt. Sie schweigt weiter, wie ein Grab.
Also mussten wir uns selber an ein Rezept machen, das ansatzweise an das heran kommt, dass wir beide so lieben. Quark oder Joghurt? Beides? Wovon etwas mehr und wovon etwas weniger? Wieviel Knoblauch? Salz nicht zu vergessen! Und vor ein paar Jahren dachten wir auch, dass wir ganz nahe dran waren. Aber dann, und das ist kein Scherz, haben wir das erste Mal mit dem neuen Naturjoghurt von Kerrygold gearbeitet. Und schon als wir den ersten Löffel probiert haben, schauten wir uns an und dachten dasselbe.
Wir müssen unser Tzatziki-Rezept überdenken!
Wir hatten 2 Sorten zur Auswahl. Den Kerrygold Naturjoghurt mit 1,5% oder mit 3,5%. Jetzt ist mal klar, dass Fett (auch wenn 3,5% nicht viel ist) ein wichtiger Geschmacksträger ist. Von der Basis des Joghurts mal gar nicht zu sprechen – die irische Weidemilch.
Beide schmecken ganz frisch und mild, aber der 3,5%ige ist sowas von cremig, dass wir uns sicher waren, dass wir überhaupt keinen Quark mehr verwenden würden, um unser Tzatziki zuzubereiten. Also wurde wieder mal ausprobiert und am Ende kam genau das raus, was wir uns erhofft hatten.
Und ganz gleich, was unsere liebe Evthimia sagt beziehungsweise nicht sagt, wir beide haben DAS für uns perfekte Rezept gefunden, auch wenn es vermutlich ganz anders gemacht haben, als unsere Griechin. Trotzdem gehen wir weiterhin so gerne zu ihr, um das Original zu bestellen und ein wenig mit ihr zu quatschen.
More to come … Weidemilch in Irland!
Bevor wir aber jetzt zu unserem Rezept kommen, können wir euch schon verraten, dass wir für euch in den nächsten 3 Wochen einen tollen Reisebericht vorbereiten werden, den ihr unbedingt lesen müsst. Wir waren von Kerrygold auf eine Pressereise nach Irland eingeladen. Um genau zu sein, nach Cork. Man sagt, es ist die beste Milchregion in Irland. Was wir dort erlebt haben und was artgerechte Haltung für die Qualität der Weidemilch ausmacht, wie herzlich die Menschen dort sind und was für Leckereien wir serviert bekommen haben, das erfahrt ihr dann.
Wir haben uns auf jeden Fall jetzt schon entschieden, wohin unser Urlaub nächstes Jahr geht! Klar – nach Irland. Wart ihr schonmal dort? Habt ihr schon einmal die sooo grünen Weiden gesehen?
Nun aber sofort zum Rezept für unser bestes Tzatziki aus Weidemilch Joghurt.
Eure Jungs


Tzatziki | Rezept | fast wie beim Griechen
Zutaten
- ¼ Gurke
- 1 TL Salz, gestrichen
- 3 Knoblauchzehen, fein gerieben
- 750 g Magerquark
- 1 Spritzer Zitronensaft
- 1 EL Olivenöl
- etwas schwarzer Pfeffer, aus der Mühle
Zubereitung
- Entfernt aus der gewaschenen Gurke das Innere mit den Samenkernen und raspelt sie in eine Schüssel. Gebt das Salz hinzu und rührt alles ordentlich durch. Lasst die Gurkenraspeln für 10 Minuten ruhen, so dass sie Wasser abgibt.¼ Gurke, 1 TL Salz
- Belasst das entstandene Gurkenwasser in der Schüssel, fügt nun die übrigen Zutaten hinzu, rührt erneut gründlich durch und schmeckt ab. Eventuell, je nach Geschmack, könnt ihr noch etwas mit Salz nachwürzen.3 Knoblauchzehen, 750 g Magerquark, 1 Spritzer Zitronensaft, 1 EL Olivenöl, etwas schwarzer Pfeffer
- Tipp zum Anrichten: Gebt Tzatziki auf kleinen Tellern an, streicht mit einem Löffel kleine "Furchen" hinein und gebt etwas vom leckeren Olivenöl darüber. Setzt, wenn gewünscht noch ein paar Oliven darauf.
Nährwerte
Tipps
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Autor

Torsten
Brotbäcker, Rezepttüftler und Herz des StudiosTorsten ist der Ruhepol in der Küche, der alte Familienrezepte weiterträgt und ihnen eine moderne Note verleiht. Er liebt gutes Essen, einen guten Whisky und das Gefühl, wenn Familie und Freunde gemeinsam am Tisch sitzen.











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