Kennt ihr dieses Gefühl? Wenn es nach Apfel und Zimt duftet, wird nicht nur die Küche, sondern auch das ganze Haus oder die Wohnung sofort ein Stück gemütlicher. Wir haben unser Apfelschnecken Rezept neu gebacken und zeigen euch einen richtig luftigen Hefeteig mit einer saftigen Apfel-Zimt-Füllung und Mandeln. Rosinen lassen wir dieses Mal weg, ihr wisst bestimmt warum. Das Rezept ist entspannt und klappt auch, wenn ihr sonst mit Hefeteig eher auf Kriegsfuß steht. Wir geben euch Tipps für den perfekten Teig, die besten Apfelsorten und verraten, wie die Apfelschnecken frisch bleiben oder eingefroren werden können. Liebt ihr Apfelschnecken auch so sehr wie wir?
Inhaltsverzeichnis
Warum wir Apfelschnecken lieben
Apfel und Zimt sind einfach ein unschlagbares Duo. Und für uns zu jeder Jahreszeit. Die süß-säuerlichen Äpfel kombiniert mit der warmen Würze machen jedes Gebäck sofort zu etwas Besonderem. Mit Hefeteig wird daraus ein fluffiger Klassiker, den wir immer wieder gerne backen. Wenn ihr ohnehin Fans von Zimtschnecken seid, dann werdet ihr diese Version mit fruchtiger Füllung und knackigen Mandeln lieben. Egal ob zum Nachmittagskaffee, beim Sonntagsbrunch oder für die kleine Pause im Büro – Apfelschnecken passen eigentlich immer. Wir backen sie am liebsten in einer Form, bei der etwas Abstand bleibt. So können sie schön zur Seite aufgehen und werden dadurch so richtig schön fluffig.
Unsere Füllung kommt ganz bewusst ohne Rosinen aus. Und ja, wir wissen, dass das viele von euch freut. Stattdessen sorgen die Mandeln dafür, dass ein feiner Nussgeschmack entsteht, der unsere Apfelschnecken perfekt abrundet. Ein schneller Guss aus Puderzucker macht die Schnecken komplett und verleiht ihnen den typischen Glanz. Wenn ihr es nicht ganz so süß mögt, könnt ihr die noch warmen Schnecken einfach mit etwas geschmolzener Butter bestreichen. Das sorgt für Glanz und hält die Schneckenlänger saftig.


Welche Äpfel passen am besten?
Für unsere Apfelschnecken eignen sich Sorten mit leichter Säure und einer festen Struktur am besten. Elstar, Boskoop oder Jonagold gehören zu unseren Favoriten, weil sie beim Backen saftig bleiben, ohne zu schnell zu zerfallen. Ganz wichtig ist, die Äpfel in kleine Würfel zu schneiden. So verteilt sich die Füllung gleichmäßig im Teig und die Rollen lassen sich später sauber schneiden. Wir verwenden dafür oft den Würfel-Schneider unserer Küchenmaschine, aber es klappt auch gut mit einfacheren Küchenhelfern ohne Maschine. Saschas Eltern verwenden die immer und haben auch perfekte Ergebnisse.
Diese Apfelsorten sind in der Regel besonders saftig, daher hilft etwas Speisestärke oder ein wenig Semmelbrösel in der Füllung. Beides nimmt die überschüssige Flüssigkeit auf, und die Apfelschnecken laufen nicht aus. Für einen frischen Geschmack könnt ihr etwas Zitronenabrieb unter die Äpfel mischen. Wer es süßer mag, rundet die Füllung mit einem zusätzlichen Löffel Vanillezucker ab.

So wird der Hefeteig richtig fluffig
Raumwarme Zutaten sind das A und O für einen guten Hefeteig. Achtet darauf, dass die Milch nur lauwarm ist und die Butter zwar geschmolzen, aber nicht zu heiß. Grundsätzlich hilft ein wenig Zucker der Hefe beim Start. Knetet den Teig so lange, bis er glatt und elastisch ist – in der Küchenmaschine dauert das ein paar Minuten, mit den Händen etwas länger. Der Teig sollte sich weich anfühlen und leicht glänzen, dann ist er genau richtig für unsere Apfelschnecken.
Lasst dem Teig anschließend Ruhe an einem warmen Ort ohne Zugluft. Sobald er sich sichtbar vergrößert hat, rollt ihr ihn auf einer leicht bemehlten Fläche aus. Nach dem Befüllen mit der Apfelfüllung und dem Aufrollen schneidet ihr die Schnecken am besten mit einem Stück Küchengarn. So entstehen richtig saubere Kanten. Alternativ könnt ihr ein richtig scharfes Messer verwenden. Bewegt das Messer schnell hin und her, so kommt ihr gut durch die Apfelstücke. Bevor sie in den Ofen wandern, sollten die rohen Schnecken noch einmal kurz entspannen. Dadurch gehen sie beim Backen schön auf und werden besonders fluffig.



Aufbewahren, Frischhalten, Einfrieren
Am Backtag sind unsere Apfelschnecken natürlich unschlagbar fluffig. Wenn ihr welche für den nächsten Tag aufheben möchtet, dann packt sie luftdicht in eine Dose oder wickelt sie gut ein. Vor dem Servieren gebt ihr sie für ein paar Minuten in die Heißluftfritteuse (160 °C / 3-4 Minuten) oder in den warmen Ofen. So wird die Glasur wieder weich und der Hefeteig bekommt seine fluffige Konsistenz zurück.
Auch das Einfrieren klappt ohne Probleme. Wichtig ist, die Schnecken ungeglasiert komplett auskühlen zu lassen und sie dann portionsweise einzufrieren. Zum Auftauen legt ihr sie einfach bei Zimmertemperatur hin und backt sie kurz auf. Auch hier ist eine Heißluftfritteuse perfekt, weil ihr sie nicht vorheizen müsst. Außerdem ist die Heißluftfritteuse für kleine Mengen an Apfelschnecken perfekt geeignet. Den Zuckerguss rührt ihr am besten frisch an. So bekommen die Apfelschnecken denselben Glanz wie frisch serviert.
Rezept
Zutaten:
Zutaten:
Der Teig
500 g Weizenmehl Type 405
1 Prise Salz
80 g Butter
250 ml Milch
80 g Zucker
1/2 Würfel frische Hefe
Die Füllung
800 g Äpfel
80 g gemahlene Mandeln
80 g Zucker
3 EL Speisestärke
Der Guss
200 g Puderzucker
etwas lauwarmes Wasser
1 TL Zimt
Zubereitung:
Der Teig
Gebt das Mehl in die Schüssel eurer Küchenmaschine und rührt das Salz unter.
Schmelzt die Butter in einem kleinen Topf, nehmt ihn vom Herd und löscht mit der Milch ab und gebt den Zucker dazu. Rührt solange, bis die Temperatur nur noch lauwarm ist und bröselt dann die Hefe unter und lasst sie darin auflösen.
Jetzt kommt die Hefemilch zum Mehl. Knetet daraus nun einen glatten, aber noch recht feuchten Teig. Das kann gerne 5-10 Minuten dauern. Bemehlt die Oberfläche des Teiges mit ein wenig Mehl, legt ein feuchtes Küchentuch über die Schüssel und lasst den Teig bei ca. 30 °C gehen.
Die Füllung
Schält während der Teig geht die Äpfel und schneidet sie in kleine Würfel. Rührt dann die anderen Zutaten unter.
Vor und beim Backen
Bemehlt eure Arbeitsfläche und rollt den Teig auf etwa 55×35 cm aus. Verteilt die Füllung darauf und spart an der Längsseite ein wenig aus, befeuchtet den Teig dort ein wenig und rollte ihn von der anderen Längsseite her auf.
Fettet eine große Auflaufform und schneidet mit Küchengarn 9 Schnecken von ca. 6 cm Höhe aus. Setzt sie in eine Auflauf- oder Backform, die große genug ist, so dass zwischen den Schnecken ausreichend Platz (ca. daumendick) zum Gehen beim Backen bleibt. Nur so werden sie schön luftig. Legt das feuchte Tuch darüber und lasst die Schnecken für 30 Minuten erneut gehen.
Heizt den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vor und backt dann die Schnecken in ca. 40 Minuten gar. Schmelzt kurz bevor ihr sie aus dem Ofen holt, die Butter und streicht die Schnecken noch ganz heiß mit der heißen Butter ein. Rührt dann noch den Guss an und streicht die Apfelschnecken ordentlich damit ein.
Tipp
Wir lassen unseren Teig meisten im Backofen gehen. Dafür schalten wir ihn kurz auf 50 °C an, schalten ihn wieder aus und stellen die Teigschüssel hinein. Durch das Öffnen und Schließen der Türe reduziert sich die Temperatur ganz schnell auf ca. 30 °C.

Und jetzt liegt es an euch. Wir haben unser liebstes Apfelschnecken Rezept gezeigt. Jetzt müsst ihr diese luftigen Schnecken einfach nur noch ausprobieren. Und auch wenn einige von euch mit Hefeteig Schwierigkeiten haben, mit unseren Tipps hier im Beitrag schafft ihr das auf jeden Fall. Es wäre zu schade, wenn ihr nicht in den Genuss kommt. Also gar nicht lange überlegen, sondern gleich die fehlenden Zutaten besorgen und ab in die Küche.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Backen und natürlich beim Genießen. Schreibt uns gerne in die Kommentare oder auf allen anderen möglichen Wegen, wie euch die Apfelschnecken gelungen sind. Wir freuen uns auf euer Feedback.
Eure Jungs

Luftige Apfelschnecken – ohne Rosinen
Zutaten
- 500 g Weizenmehl Type 405
- 1 Prise Salz
- 80 g Butter
- 250 ml Milch
- 80 g Zucker
- 1/2 Würfel frische Hefe
- 800 g Äpfel
- 80 g gemahlene Mandeln
- 80 g Zucker
- 3 EL Speisestärke
- 200 g Puderzucker
- etwas lauwarmes Wasser
- 1 TL Zimt
Zubereitung
- Gebt das Mehl in die Schüssel eurer Küchenmaschine und rührt das Salz unter.
- Schmelzt die Butter in einem kleinen Topf, nehmt ihn vom Herd und löscht mit der Milch ab und gebt den Zucker dazu. Rührt solange, bis die Temperatur nur noch lauwarm ist und bröselt dann die Hefe unter und lasst sie darin auflösen.
- Jetzt kommt die Hefemilch zum Mehl. Knetet daraus nun einen glatten, aber noch recht feuchten Teig. Das kann gerne 5-10 Minuten dauern. Bemehlt die Oberfläche des Teiges mit ein wenig Mehl, legt ein feuchtes Küchentuch über die Schüssel und lasst den Teig bei Raumtemperatur gehen.
- Schält während der Teig geht die Äpfel und schneidet sie in kleine Würfel. Rührt dann die anderen Zutaten unter.
- Bemehlt eure Arbeitsfläche und rollt den Teig auf etwa 55×35 cm aus. Verteilt die Füllung darauf und spart an der Längsseite ein wenig aus, befeuchtet den Teig dort ein wenig und rollte ihn von der anderen Längsseite her auf.
- Fettet eine große Auflaufform und schneidet mit Küchengarn 9 Schnecken von ca. 6 cm Höhe aus. Setzt sie in eine Auflauf- oder Backform, die große genug ist, so dass zwischen den Schnecken ausreichend Platz (ca. daumendick) zum Gehen beim Backen bleibt. Nur so werden sie schön luftig. Legt das feuchte Tuch darüber und lasst die Schnecken für 30 Minuten erneut gehen.
- Heizt den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vor und backt dann die Schnecken in ca. 40 Minuten gar. Schmelz kurz bevor ihr sie aus dem Ofen holt, die Butter und streicht die Schnecken noch ganz heiß mit der heißen Butter ein.
- Rührt dann noch den Guss an und streicht die Apfelschnecken ordentlich damit ein.
Tipps
Private Notizen
Hast Du das Rezept ausprobiert?
Lass uns wissen wie es war!FAQS – HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
Wie verhindere ich, dass Apfelstücke in den Schnecken braun werden?
Ein Spritzer Zitronensaft unter die frisch gewürfelten Äpfel rühren, hilft gegen das Braunwerden.
Warum ist „gehen lassen“ so wichtig beim Hefeteig?
Das Gehen ermöglicht, dass sich CO₂ bildet und der Teig sein Volumen vergrößert. So erhält er seine lockere, fluffige Textur.
Was kann man alles aus Hefeteig machen?
Hefeteig ist sehr vielseitig. Für süße Backwaren (Schnecken, Kuchen), herzhafte Teige (Pizza, Brot) und vieles mehr eignet er sich gleichermaßen gut.
Kann man Hefeteig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen?
Ja, bei kalter Führung (z. B. über Nacht) ist das gut machbar. Dazu reduziert ihr die Hefemenge deutlich (z. B. auf ca. 5 g) und verwendet kalte Zutaten.
Warum geht Hefeteig manchmal nicht auf?
Häufige Gründe sind zu kalte oder zu heiße Flüssigkeit, ungünstige Gehbedingungen oder zu wenig Hefe. Helfen kann eine warme Umgebung (unter 40 °C) ohne Zugluft und ein korrekt aufgelöster Hefestart.
Kennt ihr schon unsere Agentur-Website?
Dann schaut doch mal hier vorbei: Oma Lore – Die Kreativagentur
Autor

Torsten
Brotbäcker, Rezepttüftler und Herz des StudiosTorsten ist der Ruhepol in der Küche, der alte Familienrezepte weiterträgt und ihnen eine moderne Note verleiht. Er liebt gutes Essen, einen guten Whisky und das Gefühl, wenn Familie und Freunde gemeinsam am Tisch sitzen.
Letzte Aktualisierung am 30.01.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API







Schreibe einen Kommentar