Jetzt ist es schon fast 2 Wochen her, dass Sascha euch alle auf Instagram mit einer Stories komplett wild gemacht hat, auf diesen Kuchen, den wir da gebacken haben. Ihr glaubt nicht, wieviele von Euch uns da geschrieben, und nach dem Rezept gefragt haben. Wir waren gar nicht auf solch eine Resonanz vorbereitet, denn wir wollten ja auch nicht zuviel verraten. Aber heute ist es dann doch endlich soweit und wir zeigen euch einen alten Bekannten in neuem Gewand. Und hier ist er, ein Mediterraner Apfelkuchen mit Rosmarin und Piniekernen.
Mediterraner Apfelkuchen … häää?!
Warum sollten man einen Apfelkuchen so benennen? Als wir damals, als wir uns das Rezept quasi aus dem Kämmerchen von Saschas Mama und aus unseren Fingern gesaugt haben, war das Rezept nur halb so mediterran, wie jetzt nach seinem Facelifting. Denn damals hatten wir einfach den Gedanken, dass ein frischer Apfel und ein wenig Rosmarin sich richtig gut vertragen sollten. Und das war auch tatsächlich so. Allerdings müssen wir heute gestehen, dass ganze und vor allem mitgebackene Rosmarinnadeln so gar nicht lecker sind. Auch ein mediterraner Apfelkuchen muss nicht grob daher kommen.
Da haben wir uns dem Kommentar, der noch heute unter diesem Beitrag steht, durch unser Update auch gleich ein Upgrade gegeben. Vielen Dank daher nochmal an Birgit, die uns dazu geschrieben hatte. Aus diesem Grund haben wir die Rosmarinnadeln dieses Mal mit zum Apfel gegeben und nachdem sie all ihr Aroma abgegeben haben wieder rausgefischt. Somit muss niemand auf den lästigen Nadeln herum beißen. Zudem kommt das Aromenspiel der süß-sauren Äpfel mit dem Rosmarin nochmal viel besser heraus, als es vorher der Fall war. Habt ihr schon einmal Rosmarin mit Früchten verheiratet? Das solltet ihr wirkliche einmal ausprobieren.
Apfelkuchen mit Olivenöl im Teig.
Aber unser Kuchen hat noch eine weitere Veränderung durchlaufen. Denn mit unserem Teig waren wir gar nicht mehr so zufrieden. Es war ursprünglich ein lockerer Hefeteig. Wir lieben Hefeteige. Wirklich. Aber unter dem Aspekt “Mediterraner Apfelkuchen” finden wir heute, dass ein Quark-Ölteig, den wir mit dem leckeren hinterland Olivenöl aus unserem Oma Lore – Shop {Werbung in eigener Sache} zubereiten, ein echtes Highlight. Wer von euch Olivenöl liebt, der steht bestimmt auf das griechische … und auch wir sind absolute Fans davon. Aber nach einer ersten Verkostung waren wir so begeistert von hinterland, dass wir ihn immer wieder gerne verschenken und ihn überhaupt im Shop mit aufgenommen haben.
Wir sind uns sicher, dass ihr genauso sehr auf Apfelkuchen steht, wie wir. Und da gibt es so viele Varianten, dass wir vermutlich einen kompletten Apfelkuchen-Blog mit Rezepten füllen könnten. Unser mediterraner Apfelkuchen sticht da allerdings einmal etwas heraus und wir hoffen, dass er euch auch gefallen wird und ihr ihn nachmacht. Lasst uns auf jeden Fall eure Meinung dazu da. Und wer sich so überhaupt nicht vorstellen kann, einen Quark-Ölteig mit Olivenöl zuzubereiten, der sollte es bei diesem Kuchen dennoch einmal ausprobieren. Ihr werdet begeistert sein. Und jetzt viel Spaß beim Rezept und beim Backen.
Eure Jungs
Mediterraner Apfelkuchen
Zutaten
Der Teig
- 125 g Quark 20%
- 55 ml Olivenöl
- 55 ml Vollmilch
- 55 g Zucker
- 1 Pckg. Vanillezucker
- 225 g Weizenmehl (Type 405)
- ½ Packung Backpulver
Die Füllung
- 750 g Äpfel (z.B. Elstar – gewürfelt)
- 1/2 Zitrone (der Saft davon)
- 2 EL Butter (geschmolzen)
- 4-5 Zweige Rosmarin
- 3 EL brauner Zucker
- 1/2 Zitrone (der Abrieb davon)
- 50 g Pinienkerne
- 2 TL Speisestärke
Zubereitung
Der Teig
- Bereitet als erstes den Teig vor, denn der muss ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen. Verrührt als erstes Quark bis Vanillezucker in einer Schüssel in einer weiteren vermischt ihr das Mehl mit dem Backpulver.
- Gebt nun die Quark-Öl-Mischung zur Mehlmischung und knetet von Hand kräftig durch, bis ein glatter Teig entsteht. Verpackt den Teig in Folie und lasst ihn für 1 Stunde im Kühlschrank ruhen.
Die Füllung
- Bereitet jetzt die Apfelwürfel vor und vermengt sie mit dem Zitronensaft, damit sie nicht braun werden. Schmelzt dann in einem Topf 2 EL Butter, gebt die Rosmarinzweige, die Apfelwürfel und den Zucker hinzu und schwitzt sie kurz darin an. Rührt nun den Abrieb und die Pinienkerne unter und stellt den Topf zur Seite. Lasst sie ziehen, bis der Teig genug gegangen ist.
Das Backen
- Stellt euren Backofen nun auf 180°C Ober-/Unterhitze, damit er vorheizen kann.
- Rollt den Teig dann auf einer leicht bemehlten Fläche aus, passt ihn an eure gefettete und bemehlte Kuchenform an. Nehmt die Rosmarinzeweige aus den Apfelwürfeln heraus, rührt die Speisestärke ein und verteilt die Äpfel auf dem Teig und drückt sie leicht an.
- Backt den Kuchen auf der 2. Schiene von unten für ca. 35 Minuten und lasst ihn in der Form ca. 10 Minuten abküheln, bevor ihr ihn auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lasst.
Autor
Torsten
Ich liebe Ordnung und arbeite im Job und in der Küche gern strukturiert (Sascha sagt, ich bin sein Ruhepol). Bei mir müssen Hemden und Shirts einfarbig sein – so fühle ich mich am wohlsten. Zu einem richtig guten Whisky würde ich niemals Nein sagen.
Ich bin ein totaler Familienmensch und fahre jeden Tag zu meiner lieben Oma Lore. Wir albern rum, lachen und sind einfach zusammen.Manchmal bringe ich ihr ein saftiges Stück Nusskuchen aus unserer Küche mit. Den mag‘ sie am liebsten.
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