Saftige Spareribs auf dem Teller. Gesamtansicht mit Trockenrub und Glasur

Spareribs selber machen | mit Dry Rub und dem besten Ofen-Grill-Trick


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Spareribs? Bei Oma Frida gab es in der Kindheit super oft geschmorte Schälrippchen. Dunkle Sauce, weiches Fleisch, das von selbst vom Knochen fiel, das ganz Haus duftete schon lange, bevor wir essen konnten. Das war für mich die erste große Rippchen-Liebe. Irgendwann kamen dann die Spareribs vom Grill dazu. Ganz zart gegart, karamellisiert, am besten mit einer leckeren BBQ-Sauce. Gemacht hatten wir sie verrückterweise bisher nie. Ribs gab es bei uns immer nur im Steakhouse oder auf der Terrasse von Freunden. Unser Gewürzpartner Stay Spiced! hat uns jetzt endlich den nötigen Schubs gegeben. Und was dabei rauskam, hat uns beide echt begeistert. Seid ihr auch so große Spareribs Fans?


Warum diese Ribs für immer auf unserer List für ein BBQ stehen

Wer noch nie Spareribs selbst gemacht hat, denkt vielleicht wie wir, dass das richtig aufwendig klingt. Dass es ewig dauert und Spareribs nur etwas für Leute mit Smoker ist, die den ganzen Tag Zeit haben, sich darum zu kümmern. Stimmt alles nicht. Unsere Methode aus dem Ofen und dem Grill bringt euch in gut drei Stunden zu leckersten Ribs, die saftig, würzig und wunderschön karamellisiert sind. Der Schlüssel sind ein guter Dry Rub, der über Nacht einzieht, sowie das Einwickeln beim Garen im Ofen. So bleibt der Fleischsaft da wo er hingehört – im Fleisch. Was dann auf dem Grill passiert, ist eigentlich nur noch das i-Tüpfelchen.

Unser Tipp – so gehts noch schneller:

Ihr könnt die Ribs auch schon am Vortag im Ofen eingewickelt vorgaren und erst am nächsten Tag entspannt fertiggrillen. Praktischer und schneller geht es kaum.

So schmeck unsere selbst gemachten Spareribs

Außen habt ihr eine leicht klebrige, karamellisierte Kruste. Innen das zarte Fleisch mit Biss, das sich ganz leicht und sauber vom Knochen löst. Der Rub gibt ein würziges, rauchiges Grundaroma mit einem angenehmen Ancho-Chili-Kick. Die Glasur aus BBQ-Sauce, Honig und Apfelessig bringt eine fruchtige Süße mit, ohne das würzige Fleischaroma zu überdecken. Es schmeckt nach echtem BBQ, auch wenn kein Smoker im Spiel ist.


Von Schälrippchen zu Spareribs – ein kurzer Blick auf die Geschichte

Das Wort “Spareribs” ist übrigens älter als die amerikanische Grillkultur. Es geht zurück auf das Niederdeutsche “Ribbesper”, was so viel bedeutet wie auf einem Spieß gegrillte Rippchen. Vom Konzept her also uralte Hausmannskost, bei der kein Teil des Tieres verschwendet wurde. Die aufwendige Zubereitung mit Rub, langer Garzeit und Glasur entwickelte sich dann in den Südstaaten der USA, wo Spareribs heute zusammen mit Pulled Pork und Beef Brisket zur sogenannten “Holy Trinity” des Barbecues gehören. Wir beide sehen das eher ganz pragmatisch, denn Ribs müssen einfach gut schmecken. Da sind wir doch alle einer Meinung, oder?!

Das steckt im Rub: Stay Spiced! FREE Pork & Spareribs

Für dieses Rezept haben wir das Pork & Spareribs Gewürz aus der FREE-Linie von Stay Spiced! verwendet. FREE bedeutet bei Stay Spiced!, dass das Gewürz ohne zugesetztes Salz, ohne Allergene, ohne Knoblauch und Zwiebeln gemischt ist. Das ist beim Dry Rubben ein echter Vorteil. Denn Salz zieht Feuchtigkeit aus dem Fleisch, bevor es überhaupt Wärme bekommt. Ein salzfreier Rub dringt dagegen tief ins Fleisch ein, ohne es trockenzulegen. Geschmack gibt das Gewürz daher reichlich ab. Enthalten sind geräucherter Paprika, Ancho Chili, Bärlauch, Ingwer, Rosmarin und Zimt. Die bringen eine Tiefe rein, die ihr mit einer einfachen Marinade so nicht hinbekommt.
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Stay Spiced!.

Kostenlose Schweinefleisch und Spareribs | Spareribs? Bei Oma Frida gab es in der Kindheit super oft geschmorte Schälrippchen. Dunkle Sauce, weiches Fleisch, das von selbst vom Knochen fiel, das ganz Haus duftete schon lange, bevor wir essen konnten. Das war für mich die erste große Rippchen-Liebe. Irgendwann kamen dann die Spareribs vom Grill dazu. Ganz zart gegart, karamellisiert, am besten mit einer leckeren BBQ-Sauce. Gemacht hatten wir sie verrückterweise bisher nie. Ribs gab es bei uns immer nur im Steakhouse oder auf der Terrasse von Freunden. Unser Gewürzpartner Stay Spiced! hat uns jetzt endlich den nötigen Schubs gegeben. Und was dabei rauskam, hat uns beide echt begeistert. Seid ihr auch so große Spareribs Fans?
Spareribs selber machen | mit Dry Rub und dem besten Ofen-Grill-Trick 18

Spareribs in 3 Stunden | Ofen und Grill als Dream-Team

Die volle 3-2-1-Methode auf dem Grill dauert sechs Stunden. Das ist herrlich, wenn man Zeit und Lust hat. Wir wollten aber unbedingt Rezepte ausprobieren, die weniger Zeit in Ansparung nehmen. Daher sind bei unseren Tests auch gleich 2 dabei herausgekommen. Unsere Haupt-Variante benötigt den Ofen für die Saftigkeit und den Grill für Farbe und Aroma als Finish. Erst werden die gerubten Ribs eingewickelt mit ein bisschen Apfelsaft bei 150 °C für 2 bis 2,5 Stunden schonend durchgegart. Dann kommen sie auf den Grill, werden in mehreren Runden glasiert und fertiggebraten. In gut drei Stunden habt ihr Ribs auf dem Tisch, die nach echtem BBQ riechen und schmecken. Das passive Marinieren mal nicht eingerechnet.


Tipps und Fragen zu unserem Rezept

Muss ich die Silberhaut wirklich entfernen?

Ja, unbedingt. Die Silberhaut ist eine zähe Membran auf der Knochenseite der Ribs. Bleibt sie dran, zieht der Rub kaum ein und die Ribs werden beim Garen zäh statt zart. Mit einem Löffelstiel unter die Haut fahren, mit einem Stück Küchenpapier greifen und abziehen. Geht ganz schnell.

Wie lange muss der Rub einziehen?

Mindestens drei Stunden, besser über Nacht. Je länger die Gewürze ins Fleisch einziehen können, desto runder und tiefer wird der Geschmack. Wir wickeln die eingerebten Ribs in Frischhaltefolie und lassen sie über Nacht im Kühlschrank.

St. Louis Cut oder Baby Back Ribs?

Beide funktionieren mit diesem Rezept. Baby Back Ribs sind zarter und etwas fleischreicher am Knochen. Der St. Louis Cut ist größer, hat mehr Fett und dadurch einen intensiveren Eigengeschmack. Für den Einstieg empfehlen wir Baby Back Ribs, weil sie etwas verzeihender in der Garzeit sind.

Fazit:

Spareribs selber zu machen war lange so eine „große“ Sache für uns, die wir immer vor uns hergeschoben haben. Jetzt, nach unseren Versuchen und mit diesen perfekten Ergebnissen, verstehen wir nicht mehr, warum! Es ist absolut kein Hexenwerk, es braucht nur ein wenig Zeit und einen guten Rub, und das Ergebnis ist jedes Mal optimal. Probiert es aus, ob im Ofen und im Grill oder in eurem Airfryer.

Und schreibt uns in die Kommentare, wie eure Ribs geworden sind. Wir sind gespannt und teilen auf Instagram auch gerne eure Fotos vom Ergebnis, wenn ihr uns markiert.

Eure Jungs


Was noch perfekt passt?

Ribs brauchen keine große Begleitung, ein paar Klassiker machen den Abend aber komplett. Ein knackiger Coleslaw bringt Frische gegen das herzhafte Fleisch. Oder ein ordentlicher Kartoffelsalat und Maiskolben vom Grill, fertig ist das perfekte BBQ-Setup. Wer noch eine Sauce dazu will, unser Rezept für selbstgemachte BBQ-Sauce macht sich hier sehr gut. Und falls ihr nach dem großen Grillabend noch Lust auf etwas Süßes habt, schaut euch unsere Gegrillte Ananas mit Burrata und Minzpesto an.


Unser Partner Stay Spiced!

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Fertig gebackene Spareribs auf einem Teller mit Glasur im Hintergrund

Spareribs selber machen | mit Dry Rub und dem besten Ofen-Grill-Trick

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Prep 15 Minuten
Cook 3 Stunden
Ruhezeit 8 Minuten
Zum ersten Mal Spareribs selber machen? Mit Ofen-Grill-Methode, salzfreiem Dry Rub und Airfryer-Variante klappt es in gut 3 Stunden. Unser Rezept.
Portionen 2 Portionen
Gericht BBQ, Grillgericht

Zutaten
 

Die Ribs
  • 1 Stück Schälrippchen, vom Metzger
  • 3 EL Stay Spiced! Pork & Spareribs Gewürz
  • 100 ml Apfelsaft
Die Glasur
  • 3 EL BBQ-Sauce
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Apfelessig

Kochutensilien

  • Butcher-Paper

Zubereitung

Die Vorbereitung
  1. Zuerst die Silberhaut runter. Mit einem Löffelstiel fahrt ihr unter die zähe Membran auf der Knochenseite, greift mit einem Stück Küchenpapier und zieht sie in einem Zug ab.
  2. Danach tupft ihr die Ribs trocken und streut das Stay Spiced! Pork & Spareribs Gewürz rundum großzügig auf. Richtig einmassieren. Dann wickelt ihr alles in Frischhaltefolie und legt die Ribs am besten über Nacht in den Kühlschrank.
Im Ofen
  1. Den Ofen heizt ihr auf 150 °C Ober- und Unterhitze vor. Die Ribs legt ihr auf Butcher-Paper oder doppelt gelegte Alufolie, träufelt den Apfelsaft gleichmäßig drüber und wickelt alles fest ein. Das Päckchen kommt auf ein Backblech und bleibt 2 bis 2,5 Stunden im Ofen.
Die Glasur
  1. Kurz vor dem Grillen rührt ihr noch schnell die Glasur an: BBQ-Sauce, Honig und Apfelessig verrühren und beiseitestellen.
Auf dem Grill
  1. Den Grill bringt ihr auf mittlere bis hohe Hitze. Wer möchte, legt ein paar Holzchips dazu für etwas Raucharoma, ist aber nicht unbedingt notwendig.
  2. Die Ribs wickelt ihr aus, pinselt sie großzügig mit der Glasur ein und grillt sie bei indirekter Hitze 30 bis 45 Minuten fertig. Alle 10 Minuten wenden und jedes Mal neu einpinseln, bis die Oberfläche schön glänzt und leicht karamellisiert ist.
  3. Vor dem Aufschneiden lasst ihr die Ribs noch fünf Minuten ruhen. Das lohnt sich wirklich, damit sie schön saftig bleiben.

Hast Du das Rezept ausprobiert?

Lass uns wissen wie es war!

Die Alternative für Spareribs aus dem Airfryer

Ihr habt keinen Grill, aber trotzdem Lust auf Ribs? Dafür haben wir gleich die Airfryer-Variante mit getestet. Und sie hält was sie verspricht. In gut 2 Stunden ist das Fleisch innen schön saftig. Außen sorgt die Heißluft für eine schöne Kruste. Einzige Vorbereitung bleibt das Marinieren über Nacht.


Hier die Zubereitungsschritte:
Die Ribs vor oder nach dem Marinieren in 3 Stücke mit je drei bis vier Rippchen schneiden, so passen sie in den Airfryer und bekommen gleichmäßige Hitze von allen Seiten.
Die Ribs dann leicht mit einem hitzebeständigen Öl einsprühen oder bestreichen und 10 Minuten bei 180 °C im Airfryer vorgaren, bis sich eine ganz leichte Kruste bildet.
Dann die Ribs auf Butcher-Papier oder Alufolie legen und mit Apfelsaft übergießen.
Die Ribs nun fest zu einem Päckchen verschließen und 90 Minuten bei 150 °C sanft durchgaren.
Zum Schluss auswickeln, glasieren und bei 200 °C noch mal 5 bis 10 Minuten karamellisieren lassen.
Vor dem Anschneiden 5 Minuten ruhen lassen.

Airfryer-Modelle unterscheiden sich in der Leistung. Einfach kurz zwischendurch nachschauen und die Zeiten bei Bedarf leicht anpassen.



Autor

Porträt von Torsten Wett, ein Teil von Die Jungs kochend backen.

Torsten

Brotbäcker, Rezepttüftler und Herz des Studios

Torsten ist der Ruhepol in der Küche, der alte Familienrezepte weiterträgt und ihnen eine moderne Note verleiht.  Er liebt gutes Essen, einen guten Whisky und das Gefühl, wenn Familie und Freunde gemeinsam am Tisch sitzen.


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