Kaum etwas gehört für uns so sehr zum Sommer wie selbst gemachtes Eis – aber ehrlich gesagt löffeln wir es das ganze Jahr. Über die Jahre ist eine bunte Sammlung entstanden: cremiges Milcheis aus der Eismaschine, fruchtige Sorbets, leichtes Joghurteis und richtig angeberische Eisdesserts.
Damit du den Überblick behältst, haben wir alles für dich sortiert. Unten findest du fünf Eis-Kategorien – such dir deine aus, jede führt dich direkt zu den passenden Rezepten.
Cremiges Milcheis
Klassisch, cremig und mit ordentlich Geschmack – unsere Lieblinge aus der Eismaschine (und teils ganz ohne). Such dir deins aus:
Vanilleeis Rezept mit Ei – cremig wie italienisches Gelato

Unser nussigstes Nusseis – ohne Eismaschine


Vanilleeis mit Lebkuchenschokolade



Leicht & fruchtig: Joghurt- & Fruchteis
Frisch, fruchtig und schön leicht – mit Joghurt, Skyr oder Quark. Such dir deins aus:




Sorbet
Fruchtig, eiskalt und ganz ohne Milch – die erfrischende Abkühlung für heiße Tage. Such dir deins aus:





Eisdesserts & Parfaits
Wenn es etwas mehr sein darf: Eisbecher, Parfaits und Desserts zum Angeben. Such dir deins aus:



Eierlikör-Parfait mit Knusperschokolade

Besondere Eiskreationen
Für Neugierige: ungewöhnliche Eis-Ideen, die garantiert für Gesprächsstoff sorgen. Such dir deins aus:



Kurz & gut: unser Eis-Grundwissen
Mit oder ohne Eismaschine
Mit Eismaschine wird Eis am cremigsten. Ohne geht es trotzdem – einfach die Masse mehrmals beim Gefrieren kräftig durchrühren, damit keine großen Kristalle entstehen.
Cremig statt eishart
Etwas Zucker, Sahne, Eigelb oder ein Schuss Alkohol halten Eis geschmeidig. Sorbets werden mit etwas Glukose oder Invertzucker besonders weich.
Die richtige Konsistenz zum Servieren
Selbst gemachtes Eis wird im Tiefkühler härter als gekauftes. Nimm es 5 bis 10 Minuten vor dem Servieren heraus, dann lässt es sich perfekt portionieren.
Häufige Fragen rund ums Eis
Wie wird selbst gemachtes Eis cremig und nicht hart?
Wichtig sind genug Zucker und Fett (Sahne oder Eigelb) sowie Bewegung beim Gefrieren. In der Eismaschine entstehen kleine Kristalle, ohne Maschine rührst du die Masse alle 30–45 Minuten kräftig durch. Ein Schuss Alkohol oder ein Löffel Glukose hält das Eis zusätzlich geschmeidig.
Kann ich Eis auch ohne Eismaschine machen?
Ja. Fülle die Masse in eine flache Form, stell sie in den Tiefkühler und rühre sie in der ersten Zeit mehrmals kräftig durch. Cremiger wird es mit der No-Churn-Methode aus geschlagener Sahne und gezuckerter Kondensmilch.
Was ist der Unterschied zwischen Eiscreme und Sorbet?
Eiscreme enthält Milch, Sahne und oft Eigelb und ist dadurch cremig. Sorbet kommt ganz ohne Milchprodukte aus – es besteht aus Fruchtpüree, Wasser und Zucker und ist fruchtig-frisch.
Wie lange hält sich selbst gemachtes Eis?
Gut verschlossen hält es sich etwa zwei bis drei Wochen im Tiefkühler. Da es keine Stabilisatoren enthält, schmeckt es frisch am besten. Vor dem Servieren kurz antauen lassen.
Welches Eis gelingt auch Anfängern?
Fang mit einem No-Churn-Eis oder einem einfachen Sorbet an – etwa unserem Zitronen-Minz-Sorbet. Da brauchst du nicht mal eine Eismaschine.
Viel Spaß beim Ausprobieren und Schlecken – und wenn dir eine Sorte besonders gut gelingt, verrate uns in den Kommentaren, welche es war. Eure Jungs.

