Kürbisrezepte starten bei uns, sobald der erste Hokkaido auf dem Markt liegt. Meistens ist das Ende August, und dann geht es bis in den November hinein. Zwölf Rezepte sind über die Jahre zusammengekommen, von der Suppe, die jeden Herbst als Erstes auf den Herd kommt, bis zum Pumpkin Gimlet für Halloween.
Nicht die größte Sammlung auf diesem Blog, dafür ohne Lückenfüller. Sortiert nach Hauptgerichten, Herzhaftem aus dem Ofen und Süßem. Und weil die Sortenfrage bei Kürbis fast alles entscheidet, steht dazu bei jedem Abschnitt etwas.
Springt direkt zu dem, worauf ihr Lust habt.
Kürbis als Hauptgericht
Kürbis ist das dankbarste Gemüse des Herbstes, weil er in fast jede Richtung funktioniert. Wir nehmen für die meisten Rezepte Hokkaido, denn der muss nicht geschält werden und das spart die halbe Arbeit. Butternut ist milder und süßer, Muskatkürbis kräftiger. Tauschen könnt ihr sie in fast allen Rezepten hier.
Kürbis-Gnocchi mit Pecannussbutter

Linsencurry mit Kürbis und Erdnuss

Pasta in Kürbis-Käse-Sauce

Gebackener Kürbis mit Tahinisauce

Orientalischer Kürbis mit Quarkcreme

Kartoffelküchlein mit Kürbis aus der Heißluftfritteuse

Suppe und herzhaftes Gebäck
Der Klassiker und seine Verwandten. Suppe geht immer, aber Kürbis macht sich genauso gut auf dem Flammkuchen oder in einer Tarte. Wichtig ist nur, dass er vorher Röstaromen bekommt: im Ofen oder in der Pfanne angebraten schmeckt er deutlich intensiver als gekocht.
Kürbissuppe

Veggie-Flammkuchen mit Kürbis und Burrata

Herzhafte Kürbistarte mit Erdnüssen

Süßes und Halloween
Kürbis im Kuchen klingt für viele erst einmal komisch, funktioniert aber wie Möhre oder Zucchini: Er bringt Feuchtigkeit mit, ohne den Geschmack zu dominieren. Für Süßes püriert ihr den Kürbis am besten vorher und lasst ihn kurz abtropfen, sonst wird der Teig zu nass.
Pumpkin Spice Gugelhupf

Blätterteig-Kürbis-Striezel

Pumpkin Gimlet

Eure Fragen zu Kürbisrezepten
Welche Kürbissorte eignet sich wofür?
Hokkaido ist unser Standard: nussig im Geschmack, und die Schale könnt ihr mitessen. Butternut ist milder und süßer, dadurch perfekt für Suppen und Pürees. Muskatkürbis schmeckt kräftiger und ist so groß, dass sich damit gleich für mehrere Tage kochen lässt.
Muss ich Kürbis schälen?
Beim Hokkaido nicht, seine Schale wird beim Garen weich und schmeckt mit. Butternut und Muskatkürbis solltet ihr dagegen schälen, deren Schale bleibt zäh. Am einfachsten geht das mit einem Sparschäler, nachdem ihr den Kürbis halbiert und entkernt habt.
Wann ist Kürbissaison?
Die ersten Kürbisse kommen Ende August, Hauptsaison ist September bis November. Ungeschnitten und kühl gelagert halten sich die meisten Sorten bis in den Winter hinein, ihr müsst also nicht alles sofort verarbeiten.
Wie lange hält sich angeschnittener Kürbis?
Abgedeckt im Kühlschrank drei bis vier Tage. Ein ganzer, unverletzter Kürbis hält an einem kühlen, dunklen Ort dagegen mehrere Monate. Entfernt vor dem Lagern nichts, jede Schnittstelle verkürzt die Haltbarkeit deutlich.
Kann ich Kürbis einfrieren?
Ja, roh gewürfelt oder als fertiges Püree. Gewürfelt friert er am besten portionsweise auf einem Blech vor, dann kleben die Stücke später nicht zusammen. Püree lässt sich gut in Eiswürfelformen einfrieren, praktisch für Suppen und Kuchen.
Ihr habt ein Kürbisrezept, das hier unbedingt fehlt? Schreibt es uns in die Kommentare. Und wenn ihr eines nachgekocht habt, freuen wir uns über eure Bewertung.
