Endlich ist Pflaumenzeit! Und natürlich haben wir eine große Portion von Muddi aus Oma Lores Garten bekommen. Was wir daraus gemacht haben? Wir haben euch auf Instagram gefragt, welches Pflaumenrezept ihr als nächstes sehen wollt, und die Wahl fiel ganz klar auf Pflaumenmuffins mit Mandeln und Mohn. Süße Zwetschgen, knusprige Mandelblättchen und eine feine Mohnnote im saftigen Teig. Für uns die ultimative Spätsommer-Muffin-Kombination! Ok, die Mandeln und der Mohn sind dann in unserer Küche dazugekommen.
Das Beste daran. Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt, ganz ohne Mixer, und die Muffins sind perfekt zum Mitnehmen. Ob fürs Büro, den Kindergeburtstag oder auf die schnelle Kaffeetafel am Sonntag. Wenn es bei euch öfter fix gehen muss, schaut auch in unsere Schnelle-Küche-Sammlung.
Inhaltsverzeichnis

Diese Zutaten machen die Pflaumenmuffins so saftig
Die Zutatenliste ist bewusst unkompliziert und fast alles davon habt ihr vermutlich im Haus. Der Teig ist ein klassischer Rührteig auf Öl-Basis. Öl statt Butter hält Muffins auch am nächsten Tag noch saftig und die Buttermilch bringt eine feine Frische mit und macht die Krume herrlich locker. Das Bittermandelaroma bringt zusätzlich zu den Mandelblättchen einen Kick mehr an Mandelgeschmack, ohne dass gemahlene Mandeln den Teig schwer machen. Der Esslöffel Mohn gibt den kleinen Knack zwischen den Zähnen. Und obendrauf thront jeweils eine halbe Zwetschge, die beim Backen wunderbar weich wird und ihren süß-säuerlichen Saft in den Muffin laufen lässt. Die Mandelblättchen rundherum werden dabei goldbraun und knusprig.
So gelingen euch die Pflaumenmuffins
Der wichtigste Muffin-Grundsatz gilt auch hier. Rührt den Teig nicht zu lange! Sobald das Mehl untergehoben ist und keine Mehlnester mehr zu sehen sind, ist Schluss. Wer zu gründlich rührt, bekommt kompakte statt fluffige Muffins. Die Zwetschgenhälften setzt ihr mit der Schnittfläche nach unten auf den Teig, statt sie unterzuheben. So versinken sie nicht komplett und die Muffins weichen nicht durch. Verteilt den Teig auf etwa 18 Förmchen, füllt sie dabei nur zu gut zwei Dritteln, denn die Muffins gehen ordentlich auf. Und verlasst euch am Ende auf die Stäbchenprobe statt stur auf die Uhr, jeder Ofen backt anders.
Was kann bei den Pflaumenmuffins schiefgehen?
Muffins sind unkompliziert, aber an ein paar Stellen entscheidet sich, ob sie fluffig oder zäh werden. Genau da schauen wir am genauesten hin.
Die Muffins werden trocken oder zäh. Fast immer wurde der Teig zu lange gerührt oder die Muffins waren zu lange im Ofen. Hebt das Mehl nur kurz unter und macht ab 20 Minuten die Stäbchenprobe. Bleibt kein Teig mehr am Stäbchen kleben, sofort raus damit.
Die Muffins gehen nicht richtig auf. Prüft das Haltbarkeitsdatum eures Backpulvers und heizt den Ofen vollständig auf 180 Grad vor, bevor das Blech hineinkommt. Muffinteig braucht die Hitze von Anfang an, sonst verpufft die Triebkraft.
Die Zwetschgen versinken im Teig. Ein bisschen Einsinken ist völlig normal und sogar gewollt, so verbinden sich Frucht und Teig. Setzt die Hälften aber erst nach dem Befüllen der Förmchen oben auf den Teig und drückt sie nur leicht an, dann bleiben sie sichtbar.
Der Teig um die Frucht bleibt feucht. Sehr saftige Zwetschgen geben beim Backen Flüssigkeit ab, direkt um die Frucht darf der Muffin deshalb etwas saftiger sein. Macht die Stäbchenprobe im Teig neben der Zwetschge, nicht durch die Frucht hindurch.
Die Muffins kleben in den Förmchen. Papierförmchen löst ihr am besten erst, wenn die Muffins komplett ausgekühlt sind. Backt ihr direkt im gefetteten Muffinblech, lasst die Muffins 10 Minuten in der Form ruhen und hebt sie dann mit einem kleinen Messer heraus.
Variationen. So wandelt ihr die Muffins ab
Dieses Grundrezept ist herrlich wandelbar. Statt Zwetschgen funktionieren Pflaumen, Mirabellen, Aprikosen oder im Sommer Kirschen und Beeren. Nehmt einfach so viel Frucht, dass jeder Muffin eine schöne Portion abbekommt. Wer keinen Mohn mag, lässt ihn einfach weg. Das Bittermandelaroma könnt ihr durch mehr Vanille ersetzen, dann schmecken die Muffins milder und kommen auch bei den Kleinsten gut an. Und für den Extra-Crunch streut ihr vor dem Backen ein paar Hagelzucker-Körner mit über die Mandelblättchen.
Pflaumenmuffins aufbewahren, mitnehmen und einfrieren
Muffins sind die geborenen Mitnehmer und genau deshalb lieben wir dieses Rezept auch fürs Büro und für Picknicks. Durch das Öl im Teig bleiben die Pflaumenmuffins abgedeckt bei Zimmertemperatur gut 2 bis 3 Tage saftig. Wegen der frischen Frucht obendrauf lagert ihr sie ab dem zweiten Tag am besten kühl. Einfrieren klappt wunderbar. Lasst die Muffins komplett auskühlen, packt sie einzeln oder portionsweise ein und friert sie ein. Aufgetaut wird bei Zimmertemperatur und wer mag, gibt ihnen ein paar Minuten im warmen Ofen, dann werden die Mandelblättchen wieder knusprig.
Unsere Lieblingsrezepte mit Zwetschgen von lieben Bloggerfreund:innen
Die Pflaumenzeit feiern wir nicht alleine! Ein paar unserer liebsten Zwetschgenrezepte kommen von befreundeten Blogs und die wollen wir euch nicht vorenthalten.
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Weitere Rezepte für die Zwetschgenzeit
Und natürlich haben wir selbst noch mehr für euch! In unserer Sammlung Pflaumen- und Zwetschgenrezepte warten zehn Lieblingsrezepte für den Spätsommer und in unserem Kuchen-Guide über 400 Kuchenrezepte. Diese drei passen perfekt zu den Muffins.
Schneller Pflaumenkuchen ohne Hefe. Saftig mit Schmand

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Eure Fragen zu den Pflaumenmuffins
Warum werden meine Muffins trocken?
Meist wurde der Teig zu lange gerührt oder die Muffins waren zu lange im Ofen. Hebt das Mehl nur kurz unter, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind, und holt die Muffins direkt nach bestandener Stäbchenprobe heraus.
Kann ich Pflaumen aus dem Glas nehmen?
Ja, das klappt. Lasst die Früchte sehr gut abtropfen und tupft sie trocken, sonst wird der Teig um die Frucht zu feucht. Mit frischen Zwetschgen werden die Muffins aber am schönsten.
Kann ich die Pflaumenmuffins einfrieren?
Sehr gut sogar! Komplett ausgekühlt, einzeln verpackt halten sie sich mehrere Monate im Gefrierschrank. Bei Zimmertemperatur auftauen und nach Belieben kurz im warmen Ofen aufknuspern.
Kann ich das Bittermandelaroma weglassen?
Könnt ihr. Nehmt dann einfach etwas mehr Vanilleextrakt, die Muffins schmecken dadurch milder. Den Mandelgeschmack bringen die Mandelblättchen obendrauf trotzdem mit.
Kann ich Butter statt Öl verwenden?
Geschmolzene, abgekühlte Butter funktioniert in gleicher Menge. Mit Öl bleiben die Muffins allerdings länger saftig, deshalb ist es hier unsere erste Wahl.
Wie viele Muffins ergibt der Teig?
Etwa 18 Muffins in Standardgröße. Wenn ihr nur ein 12er-Blech habt, backt ihr einfach in zwei Runden oder füllt die Förmchen etwas höher und gebt ihnen ein paar Minuten mehr Backzeit.
Jetzt seid ihr dran!
Schnappt euch die schönsten Zwetschgen der Saison und ab in die Küche! Wir sind so gespannt, wie euch unsere Pflaumenmuffins mit Mandeln und Mohn schmecken. Der Beitrag hat bisher noch keine Kommentare und genau das wollen wir mit euch ändern! Lasst uns unbedingt eine Bewertung und einen Kommentar da und markiert uns auf Instagram, wenn ihr eure Muffins fotografiert. Wir freuen uns riesig!
Eure Jungs

Zutaten
- 2 Eier, L
- 150 g Zucker
- 2 TL Vanilleextrakt
- 1/2 Fläschchen Bittermandelaroma
- 150 ml Pflanzenöl
- 125 ml Buttermilch
- 250 g Weizenmehl Type 405
- 1 Päckchen Backpulver
- 1 EL Mohn
- 1 Prise Salz
- 10 Zwetschgen, halbiert und entkernt
- Mandelblättchen für den Crunch
Kochutensilien
- 18 Papierförmchen
- Handmixer
Zubereitung
- Schlagt die Eier mit Zucker, Vanilleextrakt und Bittermandelaroma schaumig auf.
- Unter stetem Rühren das Öl und die Buttermilch hinzufügen.
- Das Mehl mit Backpulver, Mohn und Salz vermengen und vorsichtig unterheben.
- Den Teig in etwa 18 Muffinförmchen verteilen und jeweils eine halbe Zwetschge daraufsetzen.
- Ein paar Mandelblättchen darüberstreuen und die Muffins bei 180 Grad für etwa 20-25 Minuten backen. Macht die Stäbchenprobe, um sicherzugehen, dass sie durch sind.
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Autor

Torsten
Brotbäcker, Rezepttüftler und Herz des StudiosTorsten ist der Ruhepol in der Küche, der alte Familienrezepte weiterträgt und ihnen eine moderne Note verleiht. Er liebt gutes Essen, einen guten Whisky und das Gefühl, wenn Familie und Freunde gemeinsam am Tisch sitzen.








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