Knusprige Entenbrust aus der Heißluftfritteuse. Geht es euch da genauso wie mir? Sobald ich daran denke, hätte ich am liebsten sofort eine auf dem Teller. Schon bei meinen ersten Besuchen in chinesischen Restaurants war ganz schnell die E4 mein Favorit. Klar. Das war damals natürlich die knusprige Ente süß-sauer. Heute esse ich sie am allerliebsten zu Hause und selbst zubereitet. Vor einigen Jahren haben Saschas Eltern Entenbrust für uns auf die klassische Weise zubereitet. Seitdem lassen wir uns das Rezept, das wir für die Heißluftfritteuse entwickelt haben, nicht mehr aus der Hand nehmen. Warum? Das lest ihr gleich.
Ihr braucht fünf Zutaten, ein scharfes Messer und rund 30 Minuten. Kein Anbraten in der Pfanne, kein vorgeheizter Ofen, keine Fettspritzer auf dem Herd. Die Entenbrust wandert mit der Hautseite nach oben in die Heißluftfritteuse und kommt mit krachender Haut und zartem, rosa Kern wieder heraus. An Temperatur und Zeit haben wir so lange gefeilt, bis das Ergebnis wirklich jedes Mal gleich gut wird. Genau die Werte findet ihr hier. Ob ihr euer Gerät Heißluftfritteuse oder Airfryer nennt, spielt dabei keine Rolle. Das Rezept ist dasselbe.
Inhaltsverzeichnis
Warum wir knusprige Entenbrust immer in der Heißluftfritteuse zubereiten
Tatsächlich haben wir Entenbrust früher super selten gemacht. Auch Sascha mag sie sehr gerne, aber wir beide mögen es so überhaupt nicht, dass nach dem Anbraten der doch recht fettigen Hautseite in der Pfanne die Wohnung noch für mehrere Tage nach Entenfett riecht. Zudem ist der Herd, auch wenn man die Pfanne rundherum mit Küchenkrepp bedeckt, sowas von bespritzt, dass ich immer ewig daran schrubbe, bis die Glasplatte wieder glänzt. Das Garen in der Heißluftfritteuse verursacht viel weniger Geruch, und nach kurzer Zeit riecht es in der Wohnung überhaupt nicht mehr danach. Eine Freundin, die zum Entenessen zu Besuch kam, war total begeistert, dass sie kaum etwas riechen konnte und trotzdem eine leckere und knusprige Entenbrust serviert bekam.
Ein weiterer wichtiger Punkt. Ihr benötigt in der Heißluftfritteuse deutlich weniger Energie. Klassisch arbeitet man mit dem Herd zum Anbraten, und währenddessen läuft schon der Ofen, um sich aufzuheizen. In der Heißluftfritteuse braucht ihr etwas weniger als 20 Minuten und habt eine knusprige Entenbrust auf dem Teller. Dazu kommt ein Punkt, den wir erst mit der Zeit richtig zu schätzen gelernt haben. Das Gerät arbeitet gleichmäßiger als eine Pfanne. Ihr müsst nichts wenden, nichts nachjustieren und nichts abdecken. Genau deshalb gelingt die Entenbrust auch dann, wenn ihr sie zum ersten Mal macht.
Die Zutaten für die knusprige Entenbrust
Die Zutatenliste ist kurz, und jede einzelne hat eine klare Aufgabe. Genau deshalb schauen wir bei so einem Rezept besonders genau hin. Fällt eine Zutat aus der Rolle, merkt ihr das sofort am Ergebnis.
Die Entenbrust selbst wiegt bei uns rund 400 Gramm. Das ist die übliche Größe einer Barbarie-Entenbrust aus der Kühltheke, und alle Zeitangaben in diesem Rezept beziehen sich darauf. Wiegt eure Brust deutlich weniger oder mehr, müsst ihr die Garzeit anpassen. Wie genau, das lest ihr weiter unten bei der Kerntemperatur.
Das Olivenöl kommt nur ganz dünn auf die Haut. Es ist kein Bratfett, sondern dient eher als Haftstoff für die Gewürze. Die Ente bringt selbst genug Fett mit, deshalb reicht ein Teelöffel wirklich aus. Mehr Öl sorgt am Ende nur dafür, dass es im Gerät stärker qualmt. Wir arbeiten bei den meisten unserer Rezepte für den Airfryer mit einer Sprühflasche. Da gibt es gute und weniger gute. Hier ist die, die wir im Studio und auch zu Hause haben.
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Das Paprikapulver ist der Punkt, an dem sich in unseren Kommentaren regelmäßig die Geister scheiden. Für uns ist es wichtig, denn es gibt Farbe und eine ganz leichte Süße, die zur Ente wunderbar passt. Nehmt edelsüßes Paprikapulver, kein geräuchertes und kein rosenscharfes. Und reibt es wirklich nur in die Haut ein. Paprika verbrennt bei hoher Hitze schnell und wird dann bitter.
Die Prise Zucker karamellisiert leicht und hilft der Haut beim Bräunen. Das Salz zieht in den letzten Minuten Feuchtigkeit aus der Haut, und genau das macht sie so schön knusprig. Wenn ihr die Ente lieber pur mögt, lasst Paprika und Zucker einfach weg und würzt nur mit Salz und Pfeffer. Das funktioniert genauso gut.
So schneidet ihr die Haut richtig ein
Bevor irgendetwas anderes passiert, tupft ihr die Entenbrust rundherum trocken. Restfeuchte ist der häufigste Grund dafür, dass die Haut später weich bleibt. Feuchtigkeit muss erst verdampfen, und solange sie verdampft, wird nichts braun. Ein paar Blatt Küchenkrepp und zehn Sekunden reichen völlig.
Dann schaut ihr euch die Hautseite genau an. Federkiele lassen sich mit einer Pinzette ziehen, das geht am besten, wenn die Brust noch kalt ist. Anschließend schneidet ihr die Haut rautenförmig ein. Wichtig ist dabei nur eines. Ihr schneidet ausschließlich durch die Fettschicht, niemals ins Fleisch. Wenn die Klinge das Fleisch erwischt, tritt beim Garen Fleischsaft aus, die Ränder verbrennen und die Brust wird trocken. Ein Abstand von etwa einem Zentimeter zwischen den Schnitten ist ein guter Richtwert.
Das Einschneiden ist kein Deko-Schritt. Die Schnitte sind die Ausgänge für das Fett. Ohne sie zieht sich die Haut zusammen, die Brust wölbt sich in der Mitte nach oben, und die Ränder liegen nicht mehr auf. An dieser Stelle lohnt es sich, ein paar Sekunden mehr Sorgfalt zu investieren.



Die richtige Kerntemperatur für Entenbrust
Ein Fleischthermometer ist nicht nur bei der Entenbrust eines der wichtigsten Küchengeräte, die ihr besitzen könnt. Zeitangaben sind immer nur ein Richtwert, weil jede Brust anders geformt ist und jedes Gerät anders heizt. Die Kerntemperatur lügt niemals.
- [ Präzise Kerntemperatur ] Der langlebige Edelstahl-Fühler misst die Innentemperatur des Fleisches von 0 bis 300 °C (32 bis 572 °F) mit einer Genauigkeit von ±1 °C, für stets perfekte Ergebnisse
- [ Voreingestellte Gartemperaturen ] Voreingestellte Innentemperaturen für Rind, Kalb, Schwein, Geflügel, Schinken und Fisch mit den Garstufen von rosa bis durchgebraten nehmen Ihnen jedes Rätselraten ab
- [ Kein Öffnen der Ofentür nötig ] Der Fühler bleibt im Ofen oder Grill, das Kabel wird durch die geschlossene Tür geführt und Sie lesen die Temperatur bequem am Display außerhalb der Hitze ab
- [ Akustischer Temperaturalarm ] Sobald die eingestellte Zieltemperatur erreicht ist, ertönt 30 Sekunden lang ein Signalton, damit Ihr Braten nie wieder übergart
- [ Integrierter Küchen-Timer ] Der praktische Timer zählt vorwärts und rückwärts bis zu 99 Stunden und 59 Minuten und lässt sich auch unabhängig vom Fühler nutzen
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Und jetzt kommt der Punkt, den viele Rezepte unterschlagen. Es gibt zwei verschiedene Temperaturen. Die Entnahmetemperatur ist der Wert, bei dem ihr die Brust aus dem Gerät holt. Die Endtemperatur ist der Wert, den sie während der Ruhezeit noch erreicht, weil das Fleisch nachgart. Zwischen beiden liegen ungefähr 3 bis 4 °C.
- Rosa und saftig. Bei 58 bis 62 °C entnehmen, nach dem Ruhen liegt ihr bei etwa 62 bis 65 °C.
- Durchgegart und fester. Bei 65 bis 68 °C entnehmen, nach dem Ruhen sind es etwa 68 bis 71 °C.
Bei unserer Standardzubereitung mit rund 400 Gramm, 200 °C und 20 Minuten landet die Brust erfahrungsgemäß im Bereich zwischen 63 und 66 °C. Das ist der Punkt, an dem wir sie am liebsten mögen. Messt in der dicksten Stelle des Fleisches und stecht dabei nicht durch bis auf den Korb, sonst messt ihr die Temperatur des Geräts und nicht die des Fleisches.
Ein Hinweis, der uns wichtig ist. Rosa gegarte Ente ist Geschmackssache, aber nicht für alle geeignet. Wenn Schwangere, kleine Kinder, ältere oder immungeschwächte Menschen mitessen, gart die Entenbrust lieber vollständig durch und geht bis mindestens 70 °C Endtemperatur. Der Unterschied im Geschmack ist kleiner, als ihr denkt, solange ihr die Ruhezeit einhaltet.




Warum es in der Heißluftfritteuse kaum qualmt
Genau das ist für uns der eigentliche Grund, warum die Ente bei uns nur noch so auf den Tisch kommt. In der Pfanne trifft das ausgelassene Entenfett direkt auf heißes Metall, überschreitet dort seinen Rauchpunkt und zieht als Qualm durch die ganze Wohnung. In der Heißluftfritteuse tropft es dagegen nach unten in den Korb und bleibt dort deutlich kühler.
Ganz von allein passiert das aber nicht. Drei Dinge machen den Unterschied. Erstens muss das Gerät sauber sein, bevor ihr startet. Eingebrannte Fettreste vom letzten Durchgang sind die mit Abstand häufigste Ursache für Rauch. Zweitens solltet ihr kein zusätzliches Öl dazu geben, außer dem einen Teelöffel für die Haut. Die Ente liefert genug. Drittens könnt ihr bei einer besonders fetten Brust nach etwa zwölf Minuten kurz die Schublade ziehen und das ausgelassene Fett abgießen.
Und werft das Fett bitte nicht weg. Entenfett ist Gold. Abgekühlt und im Glas hält es sich im Kühlschrank wochenlang, und Bratkartoffeln darin sind eine ganz eigene Klasse.
Funktioniert das Rezept in jedem Airfryer?
Im Grundsatz ja. Ob Philips, Cosori, Tefal oder ein anderes Modell spielt für den Ablauf keine Rolle. Was sich unterscheidet, ist die Heizleistung, und die merkt ihr genau an einer Stelle. Wenn die Hautseite nach zehn Minuten schon sehr dunkel aussieht, ist euer Gerät heißer als unseres. Reduziert dann einfach die Temperatur um 10 bis 15 °C und plant dafür ein paar Minuten mehr ein. Lieber etwas länger bei niedrigerer Temperatur als kurz und zu heiß.
Ein Unterschied, über den selten jemand spricht, ist die Bauart. In einem Korb- oder Schubladenmodell sitzt die Brust dicht unter dem Heizelement, das Fett sammelt sich direkt darunter, und die Hautseite gehört klar nach oben. In einem Ofen-Airfryer mit mehr Volumen habt ihr größeren Abstand zur Heizspirale, die Bräunung geht langsamer und ihr braucht eher am oberen Ende der Zeitspanne. Vorheizen ist übrigens keine Pflicht, aber drei Minuten reichen völlig und machen die ersten Minuten berechenbarer.
Wenn ihr ein Rezept aus dem Backofen übertragen wollt, hat sich eine einfache Faustregel bewährt. Zieht rund 20 °C von der Temperatur ab und kürzt die Zeit um etwa 20 Prozent. Alle Werte, die wir für unsere Geräte gesammelt haben, findet ihr gebündelt in unserem Heißluftfritteuse-Guide mit Zeiten und Temperaturen.
Was kann bei der Entenbrust schiefgehen?
Entenbrust gilt als schwierig, ist sie aber nicht. Es gibt nur eine Handvoll Stellen, an denen es hakt, und die sind alle gut zu greifen. Wir haben die Punkte gesammelt, die uns aus euren Kommentaren am häufigsten begegnen.
Die Haut wird nicht knusprig
Die wahrscheinlichste Ursache ist Feuchtigkeit. Entweder war die Brust nicht trocken genug, oder der Korb war zu voll, sodass die Luft nicht mehr zirkulieren konnte und das Fleisch eher gedämpft als geröstet wurde. Tupft die Haut gründlich trocken und legt lieber eine Brust weniger hinein. Wenn die Haut nach 20 Minuten immer noch blass ist, gebt drei bis fünf Minuten bei voller Temperatur oben drauf und behaltet sie dabei im Blick.
Die Haut verbrennt oder schmeckt bitter
Dahinter steckt fast immer das Paprikapulver. Es verbrennt bei 200 °C deutlich schneller als das Fleisch gart und wird dann bitter. Reibt es wirklich nur dünn in die Haut ein und lasst nichts lose obenauf liegen. Wenn euer Gerät ohnehin stark bräunt, würzt die Brust erst nach den ersten zehn Minuten oder lasst das Paprikapulver ganz weg. Die zweite mögliche Ursache sind zu tiefe Schnitte, bei denen austretender Fleischsaft an den Rändern verbrennt.
Das Fleisch wird trocken
Hier ist die Ursache fast immer zu viel Hitze über zu lange Zeit. Ente verzeiht deutlich weniger als Hähnchen, und ab etwa 70 °C Kerntemperatur kippt sie spürbar ins Trockene. Arbeitet mit dem Thermometer statt mit der Uhr. Der zweite Klassiker ist das Wenden mit der Gabel. Jeder Einstich ist ein Loch, durch das Saft entweicht. Nehmt eine Zange.
Die Heißluftfritteuse qualmt
Meistens liegt das nicht an der Ente, sondern an alten Fettresten im Gerät oder am Heizelement. Reinigt beides vor dem Garen. Wenn eine besonders fette Brust viel Fett auslässt, unterbrecht nach zwölf Minuten kurz und gießt das Fett ab. Zusätzliches Öl braucht ihr nicht, es macht den Rauch nur schlimmer. Und schaut vorher in eure Geräteanleitung, ob Wasser in der Schublade erlaubt ist. Manche Hersteller verbieten das ausdrücklich.
Die Entenbrust wölbt sich in der Mitte
Das passiert, wenn die Haut nicht oder zu flach eingeschnitten wurde. Beim Garen zieht sie sich zusammen und wirft die Brust in die Höhe, sodass die Ränder keinen Kontakt mehr haben und ungleichmäßig bräunen. Schneidet das Rautenmuster großzügig durch die gesamte Fettschicht, dann bleibt die Brust flach liegen.
Beim Anschneiden läuft der Saft aus
Dann war die Ruhezeit zu kurz. Fünf Minuten sind das Minimum, damit sich der Fleischsaft wieder verteilt. Legt die Brust dafür locker unter Alufolie oder lasst sie im ausgeschalteten, geschlossenen Gerät stehen. Wickelt sie aber bitte nicht fest ein. Der Dampf, der dann nicht entweichen kann, weicht euch die mühsam erarbeitete Haut wieder auf.
Die Entenbrust ist innen noch zu roh
Kein Drama, das lässt sich immer nachbessern. Legt sie einfach noch einmal für drei bis vier Minuten zurück ins Gerät und messt dann erneut. Genau in diese Richtung solltet ihr euch grundsätzlich irren. Zu kurz gegart könnt ihr korrigieren, zu lang gegart nicht mehr.
Die Entenbrust ist noch gefroren
Dann plant lieber um. Gefrorene Entenbrust gart außen durch, bevor der Kern überhaupt warm ist, und das austretende Tauwasser weicht die Haut auf. Lasst sie über Nacht im Kühlschrank auftauen und tupft sie danach besonders gründlich trocken. Rund 30 Minuten bei Zimmertemperatur vor dem Garen sorgen zusätzlich dafür, dass sie gleichmäßiger durchzieht.
Ente ist so vielfältig
Für unser Rezept arbeiten wir mit einer Brust von etwa 400 g, und die Zeitangaben sind darauf abgestimmt. Bei einem anderen Gewicht plant ihr entsprechend etwas mehr oder weniger Zeit ein. Sonst könnte es passieren, dass die Entenbrust zu trocken wird oder noch nicht ganz rosa ist. Länger garen könnt ihr immer noch, wenn ihr merkt, dass es zu kurz war. Was aber wirklich wichtig ist. Lasst die Entenbrust nach dem Garen noch etwas ruhen, bevor ihr sie aufschneidet. So bleibt der Fleischsaft im Inneren und das Fleisch saftig.
Wir lieben unsere knusprige Entenbrust sehr gerne als Beilage zu einer leckeren Pasta oder auch zu einem Kartoffel-Karottenstampf. Daher bereiten wir sie oft ohne Sauce zu. Wenn ihr allerdings lieber eine Sauce dazu mögt, können wir euch eine kleine Hilfestellung geben. Einfach etwas Butter im Topf schmelzen, einen Löffel Mehl mit dem Schneebesen darin glatt rühren, ein wenig bräunen lassen und dann mit Geflügelfond, etwas Sahne und einem weiteren Geschmacksträger aufgießen und abschmecken. Wir lieben dafür entweder Rotwein oder Orangensaft. Aber hier ist eurer Fantasie wirklich kaum eine Grenze gesetzt.
Bei der Würzung könnt ihr euch genauso austoben, und die schönsten Ideen dazu kommen ohnehin von euch. Aus euren Kommentaren haben wir Beifuß mitgenommen, das ist der klassische Begleiter zu Gänse- und Entenbraten. Eine Leserin schwört auf eine Spur Nelke und Zimt statt Paprika, eine andere auf ein wenig Balsamico-Creme zum Schluss. Wer es asiatischer mag, pinselt die Haut in den letzten fünf Minuten dünn mit einer Mischung aus Sojasauce und Honig ein. Achtet dabei nur auf die Farbe, denn Honig wird sehr schnell sehr dunkel.
Wenn ihr die Ente lieber klassisch aus der Pfanne und dem Ofen mögt, findet ihr das bei uns auch. Unsere Barbarie-Entenbrust auf Kartoffel-Möhren-Stampf ist das Sonntagsessen für alle, die es traditioneller mögen. Und für alle, die ganz ohne Fleisch feiern wollen, gibt es unser Sellerie-Steak nach Entenbrust-Art.
Was passt als Beilage zur knusprigen Entenbrust?
Ente ist ein dankbares Fleisch, weil sie sowohl den großen Festtagsauftritt als auch das schnelle Abendessen mitmacht. Klassisch geht natürlich immer. Rotkohl, Klöße und eine dunkle Sauce sind die Kombination, mit der die meisten von uns groß geworden sind. Etwas Süße im Rotkohl, ein Schuss Orangensaft in der Sauce, und ihr habt den Feiertag auf dem Teller.
Wir mögen es aber ehrlich gesagt oft leichter. Ein Kartoffel-Karotten-Stampf mit viel Butter, glasierte Möhrchen mit etwas Thymian oder schlicht ein paar Kartoffelküchlein, die direkt nach der Ente in den Airfryer wandern. Der große Vorteil daran ist, dass die Ente ohnehin fünf Minuten ruhen muss. Genau diese fünf Minuten reichen für die Beilage im selben Gerät. Diese Rezepte passen für uns am besten dazu.
Kartoffelküchlein aus der Heißluftfritteuse

Getrüffelte Kartoffel-Mille-Feuille & glasierte Möhrchen

Vegane Bratensauce – Dunkel, Aromatisch und Einfach Lecker!
Hier zum Rezept
Moselfränkische Mehlknödel

Vorbereiten, aufbewahren und aufwärmen
Vorbereiten lässt sich mehr, als man denkt. Ihr könnt die Entenbrust schon am Vortag trocken tupfen, einschneiden und würzen. Offen im Kühlschrank auf einem Teller trocknet die Haut über Nacht sogar noch weiter ab, und genau das ist gut für die Knusprigkeit. Nehmt sie dann etwa 30 Minuten vor dem Garen aus dem Kühlschrank.
Reste halten sich abgedeckt zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Zum Aufwärmen schneidet ihr die Brust nicht vorher auf, sondern gebt sie im Stück für drei bis vier Minuten bei 160 °C zurück in die Heißluftfritteuse. So wird die Haut noch einmal knusprig, ohne dass das Fleisch nachgart. In der Mikrowelle passiert genau das Gegenteil, dort wird die Haut zäh.
Einfrieren funktioniert am besten ungegart. Die fertig gegarte Brust verliert beim Auftauen viel von dem, was sie ausmacht. Kalt aufgeschnitten auf einem Salat oder in einem Sandwich ist übriggebliebene Entenbrust dagegen richtig gut. Bei uns bleibt allerdings selten etwas übrig.

Kochutensilien
- 1 Airfryer / Heißluftfritteuse Korb- oder Ofenmodell
- 1 Fleischthermometer
- 1 scharfes Messer
Zubereitung
- Tupft die Entenbrust rundherum trocken und entfernt eventuell vorhandene Federkiele mit einer Pinzette.
- Vermengt Paprika, Zucker und Salz. Bestreicht die Hautseite dünn mit dem Olivenöl und reibt die Gewürzmischung gut ein.
- Schneidet die Haut mit einem scharfen Messer rautenförmig ein, ohne dabei ins Fleisch zu schneiden.
- Legt die Entenbrust mit der Hautseite nach oben in die Heißluftfritteuse und gart sie bei 200 °C etwa 20 Minuten.
- Nehmt die Entenbrust heraus und lasst sie etwa 5 Minuten ruhen. Schneidet sie danach in Tranchen auf und serviert sie.
Nährwerte
Tipps
Hast Du das Rezept ausprobiert?
Lass uns wissen wie es war!Häufige Fragen zur Entenbrust aus der Heißluftfritteuse
Was mache ich, wenn meine Entenbrust kleiner oder größer ist?
Bei 280 bis 350 g prüft ihr am besten schon 3 bis 5 Minuten früher. Bei über 450 g plant ihr entsprechend länger ein. Verlasst euch dabei nicht auf die Uhr, sondern auf das Thermometer. Im Zweifel lieber kurz nachgaren als zu lange garen, denn zurück geht es nicht mehr.
Kann ich zwei Entenbrüste gleichzeitig zubereiten?
Ja, solange sie nicht aneinanderstoßen und der Korb groß genug ist. Legt sie mit etwas Abstand nebeneinander, damit die Luft rundherum zirkulieren kann. Die Garzeit verlängert sich dadurch leicht, rechnet mit etwa drei bis fünf Minuten mehr und messt zur Sicherheit nach.
Muss ich den Airfryer vorheizen?
Pflicht ist es nicht, aber es hilft. Drei Minuten reichen völlig aus. Der Vorteil ist, dass die Haut sofort Hitze bekommt und die ersten Minuten berechenbarer werden. Wenn ihr ohne Vorheizen arbeitet, gebt am Ende einfach zwei Minuten dazu.
Kann ich gefrorene Entenbrust verwenden?
Davon raten wir ab. Sie gart außen durch, bevor der Kern warm ist, und das Tauwasser weicht die Haut auf. Lasst sie über Nacht im Kühlschrank auftauen und tupft sie danach gründlich trocken. Das Ergebnis ist ein völlig anderes.
Wie reinige ich die Heißluftfritteuse nach der Entenbrust?
Das ausgelassene Fett sammelt sich im Korbboden. Lasst es kurz abkühlen, nehmt es mit Küchenkrepp ab und reinigt den Korb dann ganz normal. Wenn ihr das Fett für Bratkartoffeln aufheben wollt, gießt es vorher noch flüssig in ein sauberes Glas.
Kann ich die Entenbrust vorbereiten und später fertig garen?
Ja. Tupft sie trocken, schneidet die Haut ein und würzt sie schon am Vortag. Danach kommt sie offen auf einem Teller in den Kühlschrank. Die Haut trocknet dabei weiter ab und wird später sogar noch knuspriger. Nehmt sie 30 Minuten vor dem Garen heraus.
Weitere Rezepte aus der Heißluftfritteuse
Wenn die Ente einmal aus dem Gerät ist, wollt ihr wahrscheinlich wissen, was da sonst noch alles hineinpasst. Alle unsere Rezepte dafür haben wir euch in unserer Sammlung Rezepte für die Heißluftfritteuse zusammengestellt. Diese vier passen für uns besonders gut in dieselbe Ecke.
Barbarie Entenbrust auf Kartoffel-Möhren-Stammpf
Hier zum Rezept
BBQ-Hackbraten

Hot Wings Buffalo Style aus der Heißluftfritteuse

Selbstgemachte Pommes aus frischen Kartoffeln
Hier zum Rezept
Jetzt seid ihr dran!
Wie haltet ihr es mit der Ente? Muss bei euch unbedingt eine Sauce dazu, oder genießt ihr die knusprige Brust genauso gerne ganz simpel zu Stampf oder Pasta? Und welches Gerät habt ihr im Einsatz? Gerade bei den Zeiten helfen eure Erfahrungen den anderen hier wirklich weiter.
Wenn euch das Rezept gefallen hat, freuen wir uns riesig über eure Sterne und einen Kommentar unter dem Beitrag. Und wenn ihr die Entenbrust nachkocht, markiert uns gerne auf Instagram unter @diejungskochenundbacken. Wir schauen uns wirklich jedes Bild an.
Eure Jungs
Kennt ihr schon unsere Agentur-Website?
Dann schaut doch mal hier vorbei: Oma Lore – Die Kreativagentur
Autor

Torsten
Brotbäcker, Rezepttüftler und Herz des StudiosTorsten ist der Ruhepol in der Küche, der alte Familienrezepte weiterträgt und ihnen eine moderne Note verleiht. Er liebt gutes Essen, einen guten Whisky und das Gefühl, wenn Familie und Freunde gemeinsam am Tisch sitzen.
Letzte Aktualisierung am 16.08.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API








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