Auch nach unserer Zimtwoche bleiben wir zimtig. Es wird dänisch, und zwar mit unseren Kanelsnurrer! Kanelsnurrer sind Zimtknoten aus einem fluffigen Hefeteig mit Kardamom. Der Teig wird mit Zimtbutter bestrichen, wie ein Brief gefaltet, in Streifen geschnitten, gedreht und zu kleinen Knoten geschlungen. Beim Backen karamellisiert die Zimtbutter, und die ganze Wohnung duftet wie eine dänische Bäckerei am Morgen.
Sascha und ich sind seit vielen Jahren große Dänemark-Fans und dürfen jedes Jahr gleich mehrfach dorthin reisen. Wir lieben das Land mit seinen so unterschiedlichen Regionen, vor allem aber die tollen Menschen, deren Geschichten wir schon so oft in unseren Reiseberichten erzählen durften. Und weil Kochen und Essen bei jeder Reise im Mittelpunkt stehen, war es wirklich höchste Zeit, euch endlich unsere Kanelsnurrer zu zeigen. Sie sind bei jedem Dänemark-Besuch ein absolutes Muss. Mit diesem Rezept backt ihr sie aber auch zu Hause ganz einfach nach und müsst auf den Genuss nicht bis zum nächsten Dänemark-Urlaub warten!
Inhaltsverzeichnis
Was sind Kanelsnurrer?
Kanelsnurrer sind dänische Zimtknoten aus Hefeteig. Typisch sind Kardamom im Teig, eine Füllung aus Butter, Zucker und Zimt und die gedrehte Knotenform. Der Name setzt sich aus „kanel“ für Zimt und „snurre“ für drehen oder wirbeln zusammen. In Dänemark findet ihr sie in vielen Bäckereien, in Kopenhagen zum Beispiel bei der bekannten Meyers Bageri.
Anders als bei deutschen oder amerikanischen Zimtschnecken wird der Teig nicht einfach aufgerollt und in Scheiben geschnitten. Ihr bestreicht ihn mit Zimtbutter, faltet ihn wie einen Brief, rollt ihn noch einmal aus und schneidet Streifen. Jeder Streifen wird dann gedreht und verknotet. Dadurch liegt die Füllung in mehreren dünnen Schichten im Teig, und jeder Knoten hat außen viele knusprige, karamellisierte Kanten und innen weiche, saftige Stellen. Genau diese Mischung macht Kanelsnurrer für uns so besonders!
Wenn ihr lieber die klassische dänische Schnecke backen wollt, findet ihr unsere Kanelsnegle natürlich auch auf dem Blog. Und mit unseren Cinnamon Rolls haben wir gerade erst unsere Zimtwoche eröffnet.
Kanelsnurrer, Kanelsnegle oder Kanelbullar?
Kanelsnegle sind die dänischen Zimtschnecken. Sie werden aufgerollt und in Scheiben geschnitten. Kanelbullar kommen aus Schweden und werden oft ebenfalls geknotet, meist mit Kardamom im Teig und Hagelzucker obendrauf. Am 4. Oktober feiert Schweden sogar den Kanelbullens dag, den Tag der Zimtschnecke, und genau an diesem Tag ist auch unsere Zimtwoche gestartet. Kanelsnurrer sind die gefaltete und gedrehte Variante aus Dänemark.

Rebekka aus Lemvig. Unsere Inspiration für die Kanelsnurrer
Im Spätsommer 2025 waren wir gemeinsam mit Maja von moey’s kitchen und Simone von der S-Küche an Dänemarks Nordwestküste unterwegs. Einer der Orte, die uns bis heute nicht aus dem Kopf gehen, ist Brokmans in Lemvig. Das kleine Café liegt direkt am Hafen und ist Bäckerei und Frühstücksort zugleich. Schon an der Tür duftet es nach frischem Brot, Kaffee und Zimt.
Gegründet hat es Rebekka. Sie ist keine gelernte Bäckerin, sondern hat sich alles selbst beigebracht. Sie hat in Kopenhagen gearbeitet, Kurse besucht und in England einen Diplomkurs für Sauerteig gemacht. Irgendwann wurde ihr das Leben in der Stadt zu laut, und sie ist zurück nach Westjütland gegangen, dorthin, wo sie herkommt. Gemeinsam mit ihrer Mutter Liselotte hat sie ein Restaurant übernommen, das fünf Jahre lang leer stand, und daraus ein Café gemacht, das sich anfühlt wie ein zweites Wohnzimmer für die Menschen in Lemvig.
Ihre Geschichte hat uns damals richtig mitgerissen. Bei Brokmans haben wir uns außerdem in Rebekkas Kardamomschnecken verliebt. Als wir entschieden hatten, dass wir Kanelsnurrer selber machen wollen, war sofort klar, bei wem wir nachschauen mussten. Auf Rebekkas Instagram-Account haben wir uns angesehen, wie sie ihre Snurrer macht, und daraus unser Rezept für eure Küche zu Hause entwickelt. Wir sind leider nicht ganz so fit im Knotenmachen, aber mit ein wenig Übung klappt das definitiv.
Die ganze Geschichte unserer Reise mit Brokmans und dem rosa Ishuset gleich um die Ecke lest ihr in unserem Beitrag über Lemvig und Dänemarks Nordwestküste. Und wenn ihr mal in der Gegend seid, schaut unbedingt bei Brokmans vorbei. Den Hafenblick gibt es dort gratis dazu!


Der Teig für Kanelsnurrer. Kardamom, kalte Butter und Geduld
Unser Teig ist ein klassischer, angereicherter Hefeteig mit Milch, Ei, Zucker und Butter. Wir nehmen dafür Weizenmehl Type 550. Es enthält etwas mehr Klebereiweiß als Type 405. Der Teig wird dadurch elastischer und hält die gedrehte Form beim Backen besser.
Geknetet wird in zwei Etappen. Zuerst kommen alle Zutaten außer der Butter in die Küchenmaschine und werden 10 bis 12 Minuten auf niedriger Stufe geknetet, bis der Teig geschmeidig ist und sich vom Schüsselrand löst. Erst dann gebt ihr die kalte Butter in Würfeln dazu und knetet noch einmal 10 bis 12 Minuten. Das klingt lang, lohnt sich aber. Ohne Fett kann sich das Klebergerüst im Teig ungestört aufbauen, die Butter macht ihn danach schön weich und fluffig. Kalt sollte sie sein, weil sich der Teig durch das lange Kneten erwärmt. Weiche Butter würde schmieren und den Teig klebrig machen. Fertig ist er, wenn er seidig glänzt und sich ein kleines Stück hauchdünn auseinanderziehen lässt, ohne zu reißen.
Der heimliche Star ist der Kardamom. Mit 7 Gramm bekommen die Knoten das kräftige, typisch dänische Aroma, das wir an Kanelsnurrer so lieben. Wer Kardamom zum ersten Mal so deutlich im Gebäck schmeckt, findet das vielleicht ungewohnt. Für eine mildere Variante nehmt ihr deshalb 4 bis 5 Gramm. Den intensivsten Geschmack bekommt ihr, wenn ihr die Samen aus den Kapseln löst und frisch im Mörser zerstoßt. Damit das Gewürz auch ganz frisch ist, mörsern wir uns die Kapseln meist selber. Manchmal verwenden wir auch das ganze Gewürz und mahlen es ganz fein in unserer Gewürzmühle. Das ist noch einfacher und weniger aufwendig, denn ihr müsst die Samen nicht aus den Kapseln lösen.
Danach darf der Teig abgedeckt etwa 1,5 Stunden gehen, am besten an einem warmen Ort ohne Zugluft. Wir stellen die Schüssel dafür gern in den Backofen, den wir vorher kurz auf 50 °C angeschaltet und wieder ausgeschaltet haben. Wie Hefeteig grundsätzlich funktioniert, zeigen wir euch ausführlich in unserem Grundrezept für Hefeteig.
Kanelsnurrer formen. Falten, schneiden, knoten
Das Formen sieht auf den ersten Blick kompliziert aus, ist aber ganz einfach, wenn man es einmal gemacht hat. Rührt zuerst Butter, Zucker und Zimt zu einer streichfähigen Creme. Die Butter sollte dafür richtig weich sein, aber auf keinen Fall geschmolzen. Rollt den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 30 × 35 cm aus und verstreicht die Füllung gleichmäßig bis an die Ränder.
Jetzt kommt der Brief. Klappt ein Drittel der Teigplatte von der langen Seite zur Mitte und legt das letzte Drittel darüber. So entstehen drei Lagen Teig mit zwei Schichten Zimtbutter dazwischen. Rollt das Teigpaket vorsichtig wieder auf etwa 30 × 28 cm aus und schneidet es quer in 8 Streifen von gut 3 cm Breite. Mit einem Teigrad oder Pizzaschneider geht das am saubersten.
Für den Knoten nehmt ihr einen Streifen an beiden Enden und dreht ihn in sich, bis er aussieht wie eine Kordel. Dann wickelt ihr ihn locker um zwei Finger, zieht das Ende durch die Mitte und steckt es unter den Knoten. Kein Knoten sieht aus wie der andere, und genau das macht den Charme von selbst gebackenen Kanelsnurrer aus! Setzt die Knoten mit Abstand auf das Backblech, denn beim zweiten Gehen und im Ofen legen sie noch ordentlich zu.
Nach einer weiteren Stunde Gehzeit bestreicht ihr die Knoten mit verquirltem Ei und Zucker und backt sie bei 175 °C Ober- und Unterhitze 18 bis 20 Minuten goldbraun. Wenn dabei etwas Zimtbutter austritt und am Boden karamellisiert, ist das kein Fehler. Diese knusprigen Ränder gehören bei Kanelsnurrer einfach dazu und sind für viele sogar das Beste daran.
Was kann bei Kanelsnurrer schiefgehen?
Kanelsnurrer sind kein schwieriges Gebäck, aber ein paar Stellen gibt es, an denen es gern manchmal hakt. Hier sind die häufigsten Probleme, ihre wahrscheinlichste Ursache und was ihr dagegen tun könnt.
Die Füllung läuft komplett aus
Ein wenig Zimtbutter auf dem Blech ist normal. Läuft aber ein großer Teil heraus und die Knoten sind innen fast leer, war die Füllung meistens zu flüssig oder der Teig beim Formen zu warm. Rührt die Butter nur weich, nicht flüssig, und verstreicht die Füllung zügig. Wird das Teigpaket beim Ausrollen weich und schmierig, legt es abgedeckt für 10 bis 15 Minuten in den Kühlschrank. Danach lassen sich die Streifen viel sauberer schneiden und drehen.
Die Knoten gehen beim Backen auf
Hier waren fast immer die Enden nicht fest genug fixiert. Steckt das letzte Stück jedes Streifens unter den Knoten und drückt es leicht an. Das Gewicht des Knotens hält es dann beim Gehen und Backen fest. Ein zweiter Grund ist eine zu lange Gehzeit. Sind die Knoten vor dem Backen schon sehr groß und weich, verlieren sie im Ofen ihre Form. Richtet euch beim zweiten Gehen deshalb nach dem Teig und nicht nur nach der Uhr. Die Knoten sollen sichtbar größer sein, aber noch nicht schlaff wirken.
Der Teig zieht sich beim Ausrollen immer wieder zusammen
Das liegt am Klebergerüst, das ihr beim langen Kneten ganz bewusst aufbaut. Nach dem Falten ist es besonders angespannt. Deckt das Teigpaket dann einfach ab und lasst es 5 bis 10 Minuten ruhen. Danach hat sich der Teig entspannt und lässt sich ohne Kraftaufwand auf die richtige Größe ausrollen.
Der Teig ist zu klebrig
Ein angereicherter Hefeteig ist weicher als ein Brotteig. Klebt er nach dem Kneten aber richtig an Händen und Schüssel, war meistens die Butter noch nicht vollständig eingearbeitet oder die Knetzeit zu kurz. Knetet weiter, bis er sich vom Schüsselrand löst. Zusätzliches Mehl verwendet ihr nur sparsam beim Ausrollen, sonst werden die Kanelsnurrer trocken.
Die Kanelsnurrer werden zu dunkel oder trocken
Durch den Zucker in Teig, Füllung und Glasur bräunen Kanelsnurrer recht schnell. Jeder Ofen backt etwas anders, schaut deshalb ab etwa 16 Minuten nach ihnen. Werden sie oben zu dunkel, legt ihr locker ein Stück Backpapier darauf. Wenn ihr mit Umluft backt, stellt den Ofen etwa 20 Grad niedriger ein. Trocken werden die Knoten meistens dann, wenn sie zu lange im Ofen waren oder beim Ausrollen zu viel Mehl in den Teig gekommen ist.
Der Kardamom schmeckt zu intensiv
Kardamom ist ein kräftiges Gewürz und wirkt schnell dominant, wenn man ihn nicht gewohnt ist. Mit 7 Gramm sind unsere Kanelsnurrer bewusst kräftig gewürzt, so wie in Dänemark. Reduziert die Menge beim ersten Mal ruhig auf 4 bis 5 Gramm. Und achtet auf frischen Kardamom. Altes Pulver aus der hintersten Ecke des Gewürzschranks schmeckt eher muffig als frisch.
Kanelsnurrer aufbewahren, einfrieren und aufbacken
Am besten schmecken Kanelsnurrer am Backtag, wenn sie noch leicht warm sind. Was übrig bleibt, packt ihr nach dem Abkühlen luftdicht in eine Dose. So halten sie sich ein bis zwei Tage. Vor dem Servieren gebt ihr sie für ungefähr 5 Minuten bei etwa 160 °C in die Heißluftfritteuse. Dann wird der Teig wieder weich und die Ränder knusprig. Im Ofen dauert es etwas länger.
Die Knoten lassen sich außerdem gut einfrieren. Lasst sie dafür komplett auskühlen und friert sie in einem Beutel oder einer Dose ein. Zum Aufbacken taut ihr sie kurz an und gebt sie dann für ein paar Minuten in den Ofen. Weil ihr die Knoten einzeln entnehmen könnt, ist das auch für kleine Haushalte richtig praktisch. So habt ihr immer ein kleines Stück Dänemark im Gefrierfach, wenn der nächste Urlaub noch weit weg ist.
Unsere Dänemark-Reisen. Alle Beiträge auf einen Blick
Kanelsnurrer schmecken für uns nach Dänemark, und wer jetzt Fernweh bekommt, ist hier genau richtig. Alle Regionen, Ferienhaus-Tipps und Genussadressen haben wir in unserem großen Dänemark-Reiseführer gebündelt. Hier noch einmal alle unsere Reiseberichte im Überblick.
Wenn ihr gerade euren ersten Dänemark-Urlaub plant, startet am besten mit unserem Ferienhaus Dänemark Guide. Darin erzählen wir, welche Region zu wem passt, wie ihr bucht und was ins Gepäck gehört.
An der Westküste zieht es uns immer wieder ans Meer. An Dänemarks Nordwestküste haben wir Rebekka kennengelernt, in Blåvand warten kilometerlange Strände und echtes Hygge-Gefühl. Auf der kleinen Nordseeinsel Fanø scheint die Zeit stillzustehen, und auf der Wattenmeerinsel Rømø fahrt ihr mit dem Auto direkt an den Strand.
Ganz im Norden waren wir in Skagen, wo Nord- und Ostsee aufeinandertreffen, und rund um den Limfjord, wo Austern und Muscheln direkt vom Erzeuger kommen.
Weiter im Süden haben wir die Höfe und Hofläden im Küstenland Kystlandet entdeckt, auf Lolland und Falster die sonnigsten Ecken des Landes gefunden und in Ribe einen Kurztrip in die älteste Stadt Dänemarks gemacht.
Noch mehr Zimt und Dänemark aus unserer Küche
In unserer Zimtwoche haben wir gemeinsam mit Andrea von Zimtkeks und Apfeltarte, Maja von moey’s kitchen, Sabine von Was Eigenes, Sarah von Feiertäglich und Simone von der S-Küche gebacken, was das Zeug hält. Schaut unbedingt auch bei den anderen vorbei! Und wer jetzt noch nicht genug von Zimt hat, für den haben wir noch ein paar Lieblinge aus unserer Küche. Zu unseren dänischen Kartoffelboller passen die Kanelsnurrer auf dem Frühstückstisch übrigens perfekt.
Cinnamon Rolls
Hier zum Rezept
Dänische Zimtschnecken (Kanelsnegle)

Dänische Kartoffelbrötchen | Kartoffelboller aus dem Ferienhaus

Luftige Apfelschnecken ohne Rosinen

Zarte Zimtwaffeln


Zutaten
- 500 g Weizenmehl (Type 550)
- 250 ml Vollmilch
- 75 g Zucker
- 8 g Salz
- 7 g gemahlener Kardamom
- 1 kleines Ei (Größe S)
- 25 g frische Hefe
- 75 g kalte Butter, in Würfeln
- 100 g weiche Butter
- 100 g Zucker
- 1,5 EL gemahlener Zimt
- 1 Ei
- 1 EL Zucker
Zubehör
- Küchenmaschine mit Knethaken
- Teigrad oder scharfes Messer
- Backblech mit Backpapier
- Backpinsel
Zubereitung
- Gebt Mehl, Milch, Zucker, Salz, Kardamom, Ei und Hefe in die Schüssel eurer Küchenmaschine und knetet alles ca. 10 bis 12 Minuten auf niedriger Stufe, bis der Teig geschmeidig ist und sich vom Schüsselrand löst.
- Gebt die Butterwürfel dazu und knetet weitere 10 bis 12 Minuten, bis die Butter vollständig eingearbeitet ist.
- Lasst den Teig abgedeckt ca. 1,5 Stunden gehen.
- Verrührt für die Füllung Butter, Zucker und Zimt zu einer streichfähigen Creme.
- Rollt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von ca. 30 × 35 cm aus und bestreicht ihn gleichmäßig mit der Füllung.
- Klappt ein Drittel der Teigplatte von der langen Seite zur Mitte und legt das letzte Drittel darüber, sodass drei Lagen entstehen. Rollt das Teigpaket erneut auf ca. 30 × 28 cm aus und schneidet es quer in 8 Streifen von gut 3 cm Breite.
- Dreht jeden Streifen in sich und schlingt ihn zu einem Knoten. Setzt die Knoten mit Abstand auf das Backblech.
- Lasst die Knoten abgedeckt ca. 1 Stunde gehen. Heizt den Backofen in der Zwischenzeit auf 175 °C Ober- und Unterhitze vor.
- Verquirlt Ei und Zucker und bestreicht die Knoten damit. Backt sie im vorgeheizten Ofen 18 bis 20 Minuten goldbraun und lasst sie auf einem Gitter abkühlen.
Tipps
Habt ihr das Rezept ausprobiert?
Lasst uns wissen, wie es war!Gebt dem Rezept eure Sterne. Ein Klick reicht, ein Kommentar ist freiwillig.
Häufige Fragen zu Kanelsnurrer
Was ist der Unterschied zwischen Kanelsnurrer und Kanelsnegle?
Kanelsnegle sind dänische Zimtschnecken. Der Teig wird mit Füllung aufgerollt und in Scheiben geschnitten. Bei Kanelsnurrer faltet ihr den bestrichenen Teig wie einen Brief, schneidet Streifen, dreht sie und formt Knoten. Dazu kommt bei Kanelsnurrer meistens Kardamom in den Teig.
Kann ich Trockenhefe statt frischer Hefe nehmen?
Ja. Statt 25 g frischer Hefe nehmt ihr etwa 8 g Trockenhefe, also gut ein Päckchen. Mischt sie direkt unter das Mehl und gebt dann die übrigen Zutaten dazu.
Kann ich den Teig auch ohne Küchenmaschine kneten?
Ja, das geht auch von Hand. Plant dann etwas mehr Zeit ein und arbeitet die kalte Butter nach und nach in kleinen Portionen ein. Der Teig ist fertig, wenn er glatt und elastisch ist und nicht mehr an den Händen klebt.
Kann ich Kanelsnurrer am Vortag vorbereiten?
Ja. Formt die Knoten, setzt sie auf das Blech, deckt sie gut ab und lasst sie über Nacht im Kühlschrank langsam gehen. Am nächsten Morgen dürfen sie bei Zimmertemperatur noch etwas nachgehen, bis sie sichtbar größer sind. Dann bestreicht ihr sie und backt sie wie im Rezept.
Kann ich Kanelsnurrer einfrieren?
Ja, sehr gut sogar. Lasst die gebackenen Knoten komplett auskühlen und friert sie luftdicht verpackt ein. Zum Servieren taut ihr sie kurz an und backt sie ein paar Minuten bei etwa 160 °C im Ofen auf.
Jetzt seid ihr dran!
Habt ihr unsere Kanelsnurrer nachgebacken? Dann schreibt uns unbedingt in die Kommentare, wie eure Knoten geworden sind, und lasst eine Bewertung mit Sternen da. Seid ihr Team kräftiger Kardamom oder lieber die milde Variante? Und habt ihr in Dänemark eine Lieblingsbäckerei, die wir unbedingt kennen müssen? Wenn ihr ein Foto auf Instagram teilt, markiert uns mit @diejungskochenundbacken. Darüber freuen wir uns jedes Mal riesig!
Eure Jungs
Kennt ihr schon unsere Agentur-Website?
Dann schaut doch mal hier vorbei: Oma Lore – Die Kreativagentur
Autor

Torsten
Brotbäcker, Rezepttüftler und Herz des StudiosTorsten ist der Ruhepol in der Küche, der alte Familienrezepte weiterträgt und ihnen eine moderne Note verleiht. Er liebt gutes Essen, einen guten Whisky und das Gefühl, wenn Familie und Freunde gemeinsam am Tisch sitzen.



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