Zimtwaffeln sind hauchdünne, mürbe Weihnachtsplätzchen, die im Zimtwaffeleisen oder in einem Hörnchen-Waffeleisen gebacken werden. Für Mamas Zimtwaffeln braucht ihr nur fünf Zutaten, nämlich Butter, Zucker, Eier, Zimt und Mehl. Der Teig ist in zehn Minuten fertig, und aus einer Portion werden etwa 25 bis 35 Waffeln. Das Wichtigste verrät euch Mama aber gleich vorweg. Erst nach zwei bis drei Tagen in der Dose schmecken sie so richtig gut!
Zimtwaffeln sind Familiensache, oder?! Bei Weihnachtsplätzchen hat ja jeder seine Lieblinge. Manche Rezepte sind von Mama, manche von den Omas, und mittlerweile sind auch einige von uns dabei. Genau diese Familienschätze mit euch zu teilen, lieben wir über alles. Vor etlichen Jahren hat meine Mama die Zimtwaffeln, glaube ich, für einen Plätzchenstand bei sich auf der Arbeit gebacken. Seitdem gehören sie für uns hundertprozentig zu Weihnachten und landen jedes Jahr in der großen Plätzchenbox. Alle anderen Lieblinge aus unserer Weihnachtsbäckerei findet ihr in unserer Sammlung Weihnachtsplätzchen.
Inhaltsverzeichnis
Fünf Zutaten für Zimtwaffeln. Mehr braucht ihr nicht
Für mich gibt es in der Vorweihnachtszeit nichts Schöneres als Zimt. Den könnte ich wirklich an alles machen! Bei Mamas Zimtwaffeln geht es nur um Zimt, pur und simpel, und deswegen liebe ich sie wohl so sehr. Das Rezept braucht gerade mal Butter, Zucker, Eier, Zimt und Mehl.
Die Butter rührt ihr zuerst mit dem Zucker richtig schaumig, deshalb sollte sie schön weich sein. Beim Zimt dürft ihr euch nach eurem Geschmack richten. Zwei Teelöffel geben ein feines Aroma, mit drei Teelöffeln werden die Waffeln so richtig zimtig. Wer mag, nimmt sogar noch einen Teelöffel mehr. Das Mehl kommt ganz zum Schluss dazu und wird nur so lange untergerührt, bis es eingearbeitet ist. Genau das macht die Waffeln später so zart und mürbe.
Statt nur Zimt könnt ihr auch eine weihnachtliche Gewürzmischung wie Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz nehmen. Martina hat uns in den Kommentaren geschrieben, dass sie die Wäffelchen am liebsten das ganze Jahr backen würde, vielleicht auch mal mit Vanille. Und Eva wollte wissen, ob Muskat passt. Eine kleine Prise harmoniert gut, solange der Zimt im Vordergrund bleibt.


Zimtwaffeleisen oder Hörncheneisen? So backen wir unsere Zimtwaffeln
Was mich lange abgehalten hat, war die Tatsache, dass wir gar kein Zimtwaffeleisen haben. Ihr wisst, wir scheuen uns wirklich nicht davor, Küchengeräte zu kaufen. Aber daran haben wir meistens erst gedacht, als es schon zu spät war. Was wir aber haben, ist ein Hörnchen-Waffeleisen. Ich dachte mir also, damit muss das doch auch klappen. Und wie es das hat!
- Hauchdünne Waffeln (0,8 mm) mit dekorativem Muster – ideal für feine Dessertideen und kreative Snacks.
- 6 individuell einstellbare Bräunungsstufen sorgen für perfekte Ergebnisse nach persönlichem Geschmack.
- Antihaftbeschichtung für fettarmes Backen – kein Einfetten erforderlich, leichte Reinigung.
- Optische und akustische Signale zeigen den optimalen Garzeitpunkt zuverlässig an.
- Wärmeisoliertes Edelstahlgehäuse mit platzsparendem Design und innenliegendem Scharnier.
Mit dem Hörncheneisen werden unsere Zimtwaffeln ein wenig dünner als die von Mama, dadurch aber gefühlt noch zarter und luftiger. Klassische Zimtwaffeleisen, wie es sie zum Beispiel von Cloer gibt, funktionieren mit unserem Teig genauso. Rechnet nur damit, dass Anzahl und Backzeit pro Waffel je nach Gerät etwas schwanken. Jess hat sich nach unserem Rezept übrigens extra ein Eisen für hauchdünne Zimtwaffeln bestellt, weil ihr Partner die so sehr liebt.
Mit einem normalen Waffeleisen für Herzwaffeln oder Brüsseler Waffeln klappt es dagegen nicht gut. Die Waffeln werden darin dick und weich statt hauchdünn und mürbe. Wer Lust auf weiche Waffeln hat, ist mit Oma Lores weichen Waffeln besser bedient.
Warum Zimtwaffeln zwei bis drei Tage ziehen müssen
„Die Zimtwaffeln müssen zwei bis drei Tage in einer Dose lagern, erst dann sind sie perfekt und so richtig lecker. Also Finger weg und warten!“
Okay, das gilt dann wohl eher mir. Frisch aus dem Eisen sind die Waffeln knusprig und schmecken auch schon gut. In der Dose werden sie aber mürber, und der Zimt kommt viel stärker durch. Martina hat genau das in den Kommentaren bestätigt. Am Abend nach dem Backen waren ihre schon superlecker, drei Tage später noch eine Spur besser.
Bewahrt die Zimtwaffeln deshalb in einer gut schließenden Keksdose aus Metall auf. In Plastikdosen mit feuchter Luft werden sie schnell weich. Richtig gelagert halten sie mehrere Wochen, falls sie bei euch überhaupt so lange überleben.

Was kann bei Zimtwaffeln schiefgehen?
Das Rezept ist simpel, aber gerade bei so wenigen Zutaten fällt jede Kleinigkeit sofort auf. Deshalb haben wir uns genau angeschaut, wo es beim Backen hakt.
Die Waffeln werden zu dick oder quellen aus dem Eisen
Dann war zu viel Teig im Eisen. Wir geben pro Waffel etwa einen Teelöffel Teig in die Mitte und schließen das Eisen. Beim Zuklappen verteilt sich der Teig von selbst, und die Waffel wird schön dünn und gleichmäßig. Ist euer Eisen größer als unseres, tastet euch mit der ersten Waffel an die passende Menge heran.
Die Waffeln kleben im Eisen
Meist ist das Eisen noch nicht heiß genug. Heizt es vollständig vor und wartet auf das Signal, bevor ihr den ersten Teig hineingebt. Bei älteren Eisen ohne gute Antihaftbeschichtung hilft es, die Platten vor der ersten Waffel ganz dünn mit Butter einzupinseln.
Die Zimtwaffeln werden zu dunkel oder schmecken bitter
Zucker und Zimt bräunen schnell. Stellt die Bräunungsstufe eher niedrig ein und backt die erste Waffel als Test. Lieber eine Stufe heller, denn beim Auskühlen dunkeln die Waffeln kaum nach, verbrannter Zimt schmeckt aber sofort bitter.
Die Waffeln sind zäh statt mürbe
Dann wurde der Teig nach dem Mehl zu lange gerührt. Hebt Mehl und Zimt am besten von Hand unter und hört sofort auf, wenn kein Mehl mehr zu sehen ist.
Die Waffeln brechen beim Herausnehmen
Direkt aus dem Eisen sind die Waffeln noch weich und biegsam, fest werden sie erst beim Abkühlen. Löst sie deshalb vorsichtig mit einem flachen Holzspatel und legt sie flach auf ein Kuchengitter. Wer sie zu früh greift oder übereinanderstapelt, hat schnell Bruch.
Die Zimtwaffeln werden weich
Das liegt fast immer an der Aufbewahrung. Eine offene Schale oder eine Plastikdose zieht Feuchtigkeit. Packt die Waffeln erst vollständig ausgekühlt in eine gut schließende Metalldose.
Zimtwaffeln vorbereiten und verschenken
Den Teig könnt ihr einen Tag vorher anrühren und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Lasst ihn vor dem Backen kurz Zimmertemperatur annehmen, dann lässt er sich wieder gut portionieren. Weil die Zimtwaffeln sowieso ein paar Tage ziehen müssen, eignen sie sich perfekt zum Vorbacken. In einer schönen Dose sind sie außerdem ein richtig tolles Mitbringsel für die Adventszeit.
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Zubereitung
- Rührt zuerst die Butter mit dem Zucker schaumig auf.
- Dann fügt nach und nach die Eier hinzu.
- Zum Schluss rührt ihr Mehl und Zimt unter. Am besten von Hand und nicht zu viel rühren, nur so lange, bis das Mehl eingearbeitet ist. Dann werden sie perfekt mürbe.
- Heizt euer Waffeleisen auf und gebt pro Waffel etwa einen Teelöffel Teig in die Mitte. Backt die Zimtwaffeln, bis der komplette Teig verbraucht ist. Lagert sie für 2 bis 3 Tage in einer Dose für den perfekten Geschmack!
Tipps
Habt ihr das Rezept ausprobiert?
Lasst uns wissen, wie es war!Gebt dem Rezept eure Sterne. Ein Klick reicht, ein Kommentar ist freiwillig.
Häufige Fragen zu Zimtwaffeln
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Wie lange müssen Zimtwaffeln ziehen?
Zwei bis drei Tage. In einer luftdichten Dose werden sie aromatischer, mürber und bekommen genau die zarte Textur, die wir so lieben.
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Kann ich Zimtwaffeln im normalen Waffeleisen oder ganz ohne Waffeleisen backen?
Leider nicht wirklich. Im normalen Waffeleisen werden sie dick und weich, und ohne Eisen fehlt die hauchdünne Form. Nehmt ein Zimtwaffeleisen oder, wie wir, ein Hörnchen-Waffeleisen. Ohne Gerät backt ihr lieber ein anderes Plätzchen wie unser Spritzgebäck.
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Wie bewahre ich Zimtwaffeln am besten auf?
Luftdicht in einer Keksdose aus Metall. In Plastikdosen werden sie weich. Richtig gelagert halten sie mehrere Wochen.
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Kann ich aus dem Teig Eiswaffeln formen?
Formen könnt ihr sie, solange sie noch warm sind. Unsere Waffeln werden in der Dose aber weicher, weil sie als Plätzchen gedacht sind. Als Eishörnchen solltet ihr sie deshalb direkt verbrauchen.
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Wie viele Zimtwaffeln bekomme ich aus der Menge?
Je nach Waffeleisen etwa 25 bis 35 dünne Waffeln. Wir rechnen mit etwa einem Teelöffel Teig pro Waffel.
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Kann ich den Teig vorbereiten?
Ja. Rührt ihn einen Tag vorher an, lagert ihn im Kühlschrank und lasst ihn vor dem Backen kurz Zimmertemperatur annehmen.
Jetzt seid ihr dran!
Probiert Mamas Zimtwaffeln unbedingt aus! Wenn ihr eines der Waffeleisen habt, kommt ihr eh nicht drum herum. Und auch sonst lohnt sich die Anschaffung, das Hörncheneisen vielleicht sogar noch ein bisschen mehr, weil ihr es vielseitiger nutzen könnt. Lasst uns eine Bewertung und einen Kommentar da, Mama liest bei jedem Lob mit und freut sich riesig. Und wenn ihr eure Plätzchendose auf Instagram zeigt, markiert uns mit @diejungskochenundbacken.
Viel Spaß beim Backen!
Eure Jungs
Kennt ihr schon unsere Agentur-Website?
Dann schaut doch mal hier vorbei: Oma Lore – Die Kreativagentur
Autor

Sascha
Fotograf, Zocker & Süßigkeiten-FanSascha sorgt für Bilder, Videos und eine gute Portion Kreativität auf dem Blog. Wenn er nicht fotografiert, findet man ihn beim Zocken oder beim Sport, um sich seine Liebe zu Süßem zu verdienen.
Letzte Aktualisierung am 10.09.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API






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