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Fleischgerichte

Ossobuco alla Milanese | Original italienisches Rezept, perfekt für Weihnachten

von Torsten aktualisiert am 5 von 5 Sternen, 21 Bewertungen
Ossobuco alla Milanese | Original italienisches Rezept, perfekt für Weihnachten
Gesamt
2 Std. 30 Min.
Vorbereitung
30 Min.
Kochen/Backen
2 Std.
Ergibt
6 Personen

Ossobuco alla Milanese ist ein echter Klassiker, nicht nur in Italien, sondern auch bei uns. Zu Weihnachten stand es schon als Hauptgang auf unserem Tisch, und es ist das perfekte Festessen: Es lässt sich wunderbar vorbereiten, sodass ihr den Feiertag mit der Familie genießt, statt den ganzen Tag am Herd zu stehen. Gekocht haben wir es zum ersten Mal schon 2014. Leider ist der Beitrag bei einem Blog-Umzug verloren gegangen. Als sich meine Muddi ein Ossobuco zu Weihnachten gewünscht hat, war klar: Wir kochen es neu, testen es gründlich und zeigen es euch endlich richtig.

Was ist Ossobuco?

Ossobuco heißt übersetzt „Knochen mit Loch“ und meint die Beinscheibe vom Kalb: eine etwa 3 bis 4 cm dicke Scheibe aus der Hinterhaxe, mit dem runden Markknochen in der Mitte. Genau dieser Knochen macht das Gericht aus. Beim langsamen Schmoren gibt das Mark Geschmack an die Soße ab, und das Fleisch wird so zart, dass es fast von allein vom Knochen fällt. Das Gericht stammt aus Mailand, daher „alla Milanese“. Serviert wird es klassisch mit Gremolata und Risotto alla Milanese.

Welches Fleisch kaufen? Fragt beim Metzger nach Kalbsbeinscheiben aus der Hinterhaxe, die sind etwas fleischiger. Beinscheiben vom Rind gehen auch, sie brauchen aber länger und schmecken kräftiger.

Ossobuco original italienisch zubereiten

Lasst uns kurz ins Jahr 2014 zurückschauen. Schon damals haben wir dieses italienische Schmorgericht für unseren Blog zubereitet. Geschmacklich war es ein Volltreffer, fotografisch allerdings, sagen wir mal, suboptimal. Die Kalbsbeinscheiben waren butterzart und die Aromen super abgestimmt, das können unsere beiden Freunde bestätigen, die an dem Tag bei uns zu Gast waren. Aber die Bilder wurden dem Gericht einfach nicht gerecht, und das zart geschmorte Ossobuco war darauf kaum zu erkennen.

Wichtige Tipps für euer perfektes Ossobuco

Damit euer Ossobuco genauso gut gelingt wie bei uns, hier unsere wichtigsten Tipps:

  • Auf Qualität achten: Damit das Ossobuco am Ende so zart auf dem Teller landet, kommt es auf gutes Fleisch an. Achtet auf Angebote bei eurem Metzger oder in einem Supermarkt mit guter Frischetheke. Beinscheiben lassen sich super einfrieren, so könnt ihr bei einem guten Angebot gleich zuschlagen.
  • Beinscheiben vorbereiten: Schneidet die Fettschicht der Beinscheiben zwei- bis dreimal leicht ein und bindet die Scheiben mit Küchengarn, damit sie beim Schmoren ihre Form behalten.
  • Richtig anbraten: Nehmt euch Zeit, die Beinscheiben ordentlich anzubraten. Eine schöne Kruste sorgt für intensiven Geschmack. Bemehlt das Fleisch vorher gleichmäßig, das Mehl bindet später auch die Soße leicht.
  • Geduld beim Schmoren: Mindestens 2 Stunden, oft auch 2,5 bis 3. Das Fleisch ist fertig, wenn es sich fast von selbst vom Knochen löst. Leserin Charlotte hat ihres sogar drei Stunden geschmort.
  • Soße binden: Wer die Soße sämiger mag, nimmt am Ende das Fleisch heraus und lässt sie offen ein paar Minuten einkochen. Oder rührt ein Stück kalte Butter unter. Das passt besonders gut, wenn ihr Polenta dazu serviert.
  • Die Gremolata nicht vergessen: Die Mischung aus Zitronenschale, Petersilie und Knoblauch ist das Tüpfelchen auf dem i. Ihre Frische bringt die perfekte Balance zu den kräftigen Schmoraromen.

Als wir das Ossobuco neu kochen und fotografieren wollten, haben wir festgestellt, dass unser alter Beitrag bei einem Blog-Umzug verloren gegangen ist. Zum Glück haben wir all unsere Rezepte in unzähligen DIN-A5-Büchern handschriftlich festgehalten. Eine echte Schatztruhe! So konnten wir unser Ossobuco alla Milanese leicht rekonstruieren, noch etwas optimieren und neu fotografieren.


Ein Schmorgericht mit Erinnerungen

Neu gekocht haben wir das Ossobuco aber nicht nur wegen der Fotos. Meine Muddi hatte es sich als Hauptgang für den ersten Weihnachtsfeiertag gewünscht. Sie ist früher fast jedes Jahr mit ihrer besten Freundin Gisela nach Italien gefahren, und in der Toskana haben die beiden Ossobuco zum ersten Mal gegessen und lieben gelernt. Mit unserem Ossobuco wollten wir ihr ein Stück dieser Erinnerung zurückbringen und natürlich auch den Rest der Familie verwöhnen.

Damit war auch schnell klar, dass das ganze Menü italienisch wird. Vorspeise und Dessert waren schnell entschieden, zumindest wenn man meinen Schwiegervater und mich fragt: Zum Start gab es unser Vitello Tonnato, zum Abschluss ganz klassisch Tiramisu. Noch mehr Ideen für die Feiertage findet ihr in unserem festlichen Weihnachtsmenü.

Warum Ossobuco perfekt für die Feiertage ist

Wenn ihr an den Feiertagen nicht den ganzen Tag am Herd stehen, aber trotzdem ein beeindruckendes Gericht auf den Tisch bringen wollt, ist Ossobuco alla Milanese genau das Richtige. Es ist nicht nur unglaublich aromatisch, sondern auch praktisch:

  • Vorbereitung leicht gemacht: Ihr könnt das Ossobuco schon ein bis zwei Tage vorher schmoren und im Kühlschrank aufbewahren. Schmorgerichte schmecken aufgewärmt sowieso noch besser.
  • Kein Stress am Feiertag: Während das Ossobuco langsam wieder heiß wird, habt ihr Zeit für eure Gäste und vielleicht selbst für ein Glas Wein.
  • Italien auf dem Teller: Mit Risotto alla Milanese oder cremiger Polenta holt ihr euch den vollen Geschmack der italienischen Küche nach Hause.

Was passt zu Ossobuco?

  • Risotto alla Milanese: der Klassiker aus der Lombardei, mit Safran. Wer Safran nicht so mag, nimmt einfach etwas weniger.
  • Polenta: cremig und perfekt, um die Soße aufzunehmen. So hat es Leser Micha gemacht.
  • Pasta in Parmesan: einfach und trotzdem festlich.
  • Kartoffelknödel und Rotkohl: die deutsche Variante, die Leserin Christa dazu serviert hat.
Ossobuco schmort in Tomaten-Gemüse-Soße im Bräter
Ossobuco alla Milanese | Original italienisches Rezept, perfekt für Weihnachten 14

Wir hoffen, wir konnten euch mit unserer kleinen Geschichte von Blog-Umzügen, Italien-Erinnerungen und Weihnachtsessen Lust auf Ossobuco machen. Schreibt uns in die Kommentare, wie es euch gelungen ist und was ihr dazu serviert habt!

Eure Jungs

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Für ein original Ossobuco alla Milanese lohnt sich ein schwerer Schmortopf / Bräter mit Deckel und etwas Küchengarn, damit die Beinscheiben beim Schmoren in Form bleiben.

Ossobuco alla Milanese mit Gremolata auf einer Servierplatte

Ossobuco alla Milanese, das original italienische Rezept

5 aus 21 Bewertungen
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Vorbereitung 30 Minuten
Zubereitung 2 Stunden
Gesamt 2 Stunden 30 Minuten
Portionen 6 Personen

Zutaten

  • 6 Kalbsbeinscheiben, je ca. 300 g
  • Salz
  • Mehl, zum Bestäuben
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Butterschmalz
  • 2 Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 3 Karotten, fein gewürfelt
  • 2 Stangen Sellerie, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 250 ml trockener Weißwein
  • 800 ml Kalbsfond
  • 400 g Tomatenstücke, Dose
  • 3 Lorbeerblätter
  • 2 Zweige Thymian
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Weißer Pfeffer
Für die Gremolata:
  • 1 Bio-Zitrone, Abrieb
  • 1 Bund Petersilie, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt

Zubereitung

Die Kalbsbeinscheiben vorbereiten
  1. Schneidet die äußere Fettschicht der Beinscheiben an zwei bis drei Stellen leicht ein, damit sie sich beim Garen nicht aufwölben. Wickelt zusätzlich Küchengarn um jede Scheibe, damit sie in Form bleibt. Salzt die Scheiben von beiden Seiten ordentlich und bestäubt sie gleichmäßig mit Mehl. Klopft überschüssiges Mehl ab.
Anbraten
  1. Erhitzt das Olivenöl und das Butterschmalz in einem großen Schmortopf. Bratet die Beinscheiben bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten scharf an, bis sie schön goldbraun sind. Nehmt sie aus dem Topf und stellt sie beiseite.
Gemüse anschwitzen
  1. Gebt die Zwiebeln, Karotten, Sellerie und den Knoblauch in den Schmortopf. Schwitzt das Gemüse bei mittlerer Hitze an, bis es weich wird und leicht Farbe bekommt. Rührt das Tomatenmark unter und lasst es kurz mitrösten.
Ablöschen
  1. Löscht das Gemüse nach und nach mit kleinen Mengen Weißwein ab. Lasst die Flüssigkeit immer wieder einreduzieren, bis sie fast vollständig verdampft ist, bevor ihr den nächsten Schuss Wein hinzufügt. Wiederholt das, bis der Wein aufgebraucht ist. Gebt dann den Kalbsfond und die Tomatenstücke dazu und bringt alles zum Köcheln.
Schmoren
  1. Pfeffert die angebratenen Beinscheiben von beiden Seiten und legt sie zurück in den Schmortopf, sodass sie von der Flüssigkeit gerade bedeckt sind. Fügt die Lorbeerblätter, Thymian- und Rosmarinzweige dazu. Deckt den Topf mit einem Deckel ab und lasst das Ossobuco bei niedriger Hitze 2 bis 3 Stunden schmoren. Das Fleisch ist fertig, wenn es butterzart ist und sich fast vom Knochen löst.
Gremolata zubereiten
  1. Während das Ossobuco schmort, könnt ihr die Gremolata vorbereiten. Vermischt den Zitronenabrieb, die gehackte Petersilie und den Knoblauch in einer kleinen Schüssel. Bestreut euer Ossobuco damit und stellt die restliche Menge auf den Tisch.

Tipps

Tipp von den Jungs:
Unsere Beilage wäre die klassische aus der Lombardei. Ein Risotto alla Milanese. Wer Safran nicht so gerne hat, kann die Menge auch gering halten. Wir sind auch eher bei einer kleineren Menge dabei.
Soße binden: Für eine sämigere Soße das Fleisch am Ende herausnehmen und die Soße offen einige Minuten einkochen lassen oder ein Stück kalte Butter unterrühren.

Habt ihr das Rezept ausprobiert?

Lasst uns wissen, wie es war!

Was ist Ossobuco?

Ossobuco heißt übersetzt „Knochen mit Loch“ und meint die Beinscheibe vom Kalb mit dem runden Markknochen in der Mitte. Ossobuco alla Milanese ist das klassische Schmorgericht daraus, serviert mit Gremolata.

Welches Fleisch brauche ich für Ossobuco?

Kalbsbeinscheiben, etwa 3 bis 4 cm dick, am besten aus der Hinterhaxe. Die sind etwas fleischiger. Fragt einfach bei eurem Metzger danach.

Wie lange muss Ossobuco schmoren?

Mindestens 2 Stunden bei niedriger Hitze, oft auch 2,5 bis 3 Stunden. Es ist fertig, wenn sich das Fleisch fast von selbst vom Knochen löst.

Kann ich Ossobuco am Vortag zubereiten?

Ja, sogar sehr gut. Schmort es ein bis zwei Tage vorher, bewahrt es im Kühlschrank auf und erwärmt es langsam. Aufgewärmt schmeckt es oft noch besser.

Was passt als Beilage zu Ossobuco?

Klassisch ist Risotto alla Milanese mit Safran. Genauso gut passen Polenta, Pasta in Parmesan oder Kartoffelknödel mit Rotkohl.

Kann ich Rinderbeinscheiben statt Kalb nehmen?

Ja. Rinderbeinscheiben schmecken kräftiger und brauchen etwas länger, bis sie zart sind. Plant ruhig 3 Stunden Schmorzeit ein.



Autor

Porträt von Torsten Wett, ein Teil von Die Jungs kochend backen.

Torsten

Brotbäcker, Rezepttüftler und Herz des Studios

Torsten ist der Ruhepol in der Küche, der alte Familienrezepte weiterträgt und ihnen eine moderne Note verleiht.  Er liebt gutes Essen, einen guten Whisky und das Gefühl, wenn Familie und Freunde gemeinsam am Tisch sitzen.


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Kommentare

35 Kommentare

  1. 5 Sterne
    Genial – das wollte ich schon immer mal selber machen, habe es aber noch nie ausprobiert! Vielen Dank für die tolle Anleitung und das schöne Rezept, ihr Lieblings-Jungs <3

    LG Maja

  2. Das muss ich unbedingt mal ausprobieren. Klingt fantatsisch. Danke für das tolle Rezept.
    Viele Grüße
    Christian

  3. 5 Sterne
    Großartig – so erklärt kriege ich das vielleicht hin. Danke Euch sehr für die Anregung und das tolle Rezept.

  4. Anastasia

    5 Sterne
    So köstlich, ich liebe Euer Rezept. Schmeckt himmlisch gut!

  5. 5 Sterne
    Hallo Jungs, habe heute euer Ossobuco nachgekocht. Es war superlecker 😋 Ich liebe Schmorgerichte. Vielen Dank für das tolle Rezept 👍 Beim nächsten mal würde ich die Soße vielleicht noch ein bisschen nachbinden. Wäre halt optisch noch ein bisschen schöner. Aber geschmacklich war’s Tip Top. Dankeschön
    PS: Habe als Beilage übrigens Polenta gemacht.

    1. Torsten

      Hi Micha,
      ganz vielen Dank für Deinen tollen Kommentar.
      Wir sind echt happy, dass Dir unser Ossobuco auch so gut geschmeckt hat.
      Klar. Die Sauce kann man immer etwas mehr abbinden und das macht bei Polenta auch absolut Sinn.
      Wir essen es ja gerne mit Risotto und da benötigen wir nicht so viel Sauce.
      Daher frieren wir sie einfach in Portionen ein und verwenden sie gerne zu anderen Leckereien 😉.
      Ganz vielen Dank nochmal und Liebe Grüße, Deine Jungs

  6. Charlotte Catrini

    5 Sterne
    Danke für das wunderbare Rezept . Ich habe mich für dieses Rezept entschieden, weil es dem ,meiner Schwägerin Rosina einer tollen Köchin am nächsten entspricht. Ich habe es gestern einem Mittwoch zu unserem wöchentlichen Familien Treffen gekocht. Alle waren begeistert. Ich habe nur wenig verändert und weil wir 8 Personen sind etwas angepasst. Ich habe eine Kartoffeln zum Gemüse getan. Schwarzen statt Weißen Pfeffer genommen. Mit allem drumherum habe ich viel länger als eine halbe Stunde Vorbereitung gebraucht. Tatsächlich habe ich das Fleisch auch gute drei Std. geschmort. Wie gesagt es war köstlich, Dankeschön

    1. Torsten

      Hallo Charlotte,
      vielen lieben Dank für deinen wunderbaren Kommentar – wir haben uns richtig darüber gefreut! 😊 Wie schön, dass du unser Ossobuco-Rezept für euer Familienessen ausgewählt hast – und dann auch noch mit Rosina als Inspiration im Hinterkopf! Deine Anpassungen klingen toll (Kartoffeln im Gemüse – yes!) und ja, bei acht Personen dauert’s natürlich ein bisschen länger, das kennen wir nur zu gut 😅. Drei Stunden Schmoren ist auf jeden Fall genau richtig – da wird das Fleisch richtig zart. Wir freuen uns riesig, dass es euch allen so gut geschmeckt hat.
      Deine Jungs

  7. Christa

    5 Sterne
    Ich kann dieses Ossobuco-Rezept sehr empfehlen.
    Es war sehr schmackhaft.
    Als Beilage gab es Kartoffelknödel und Rotkraut.
    Und während des Kochens natürlich 🍷

    1. Torsten

      Hallo und lieben Dank für deinen schönen Kommentar – das freut uns total! 😊
      Ossobuco mit Kartoffelknödeln und Rotkraut klingt nach einer richtig gemütlichen Kombi.
      Und ja, ein gutes Glas Wein beim Kochen darf natürlich nie fehlen – finden wir auch!
      Schön, dass dir das Rezept so gut geschmeckt hat. Und danke für Deinen Beilagen-Tipp 😃.
      Deine Jungs

  8. 5 Sterne
    Hallo ihr 2,
    euer Ossobuco alla Milanese hat mich richtig begeistert – so zart und aromatisch! Ich überlege, ob ihr auch mal Safran zum Risotto alla Milanese serviert habt? Passt das eurer Meinung nach gut zum geschmorten Fleisch oder wäre ein anderes Beilagen-Konzept besser?

    1. Hallo André,
      vielen lieben Dank für deinen tollen Kommentar – wir freuen uns sehr! 😊 Safran im Risotto alla Milanese passt wunderbar zum Ossobuco: Die warme, würzige Note des Safrans ergänzt das zart geschmorte Fleisch super. Wenn ihr das Risotto dazu serviert, könnt ihr den Safran ruhig im Rezept behalten oder leicht erhöhen – so entsteht ein harmonischer Farb- und Geschmackskontrast.
      Wenn ihr lieber ein anderes Beilagenkonzept mögt, macht eine cremige Polenta mit einem Hauch Parmesan das Gericht ebenfalls perfekt rund.
      Deine Jungs

  9. 5 Sterne
    Hallo ihr 2,

    ich habe euer Rezept für Ossobuco alla Milanese ausprobiert und es war fantastisch! Eine Frage hätte ich noch. Kann man das Gericht auch gut vorbereiten und am nächsten Tag aufwärmen, ohne dass die Qualität leidet?

    Viele Grüße,
    Kochfee

    1. Hallo Kochfee,
      vielen Dank für Dein tolles Feedback! Es freut uns sehr, dass Dir unser Ossobuco geschmeckt hat.

      Ja, Du kannst das Ossobuco alla Milanese hervorragend vorbereiten und am nächsten Tag aufwärmen. Tatsächlich schmeckt es vielen sogar noch besser, wenn es einmal durchgezogen ist, da sich die Aromen dann noch intensiver entfalten können.Am besten lagerst du es nach dem Abkühlen im Kühlschrank. Zum Aufwärmen kannst du es entweder langsam im Topf auf dem Herd erhitzen oder im Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 160°C) erwärmen, bis es wieder heiß ist. Achte darauf, dass es nicht zu stark kocht, damit das Fleisch schön zart bleibt.
      Ganz viel Spaß beim nächsten Genießen …

      Deine Jungs

  10. Antje Stutz

    5 Sterne
    Euer Rezept ist soooo lecker und gar nicht schwer umzusetzen. Ich habe statt Kalb Rinderbeinscheiben genommen und es ist auch gut gelungen. Es schmeckt auch im Sommer. Danke für diese Gaumenfreude.

    1. Hallo Antje,
      ganz lieben Dank dafür, dass Du unser Ossobuco nach gekocht hast und dass es so gut gelungen ist.
      Wir freuen uns sehr darüber. Vor allem im Sommer, wo viele denken, dass Schmorgerichte nicht auf den Tisch gehören.
      Aber wir halten es wie die Italiener und kochen unser Ossobuco auch im Sommer 😃.
      Und Rind statt Kalb ist super. Der Geschmack ist da noch ein wenig intensiver und der Preis ist mal definitiv auch nicer 😉
      Danke für diesen Tipp an alle anderen, die auch einmal das Rind ausprobieren wollen.
      Liebe Grüße, Deine Jungs

  11. 5 Sterne
    Hey ihr zwei,

    hab das Ossobuco alla Milanese gemacht, aber mein Fleisch war danach nicht so zart, wie ihr es beschrieben habt. Woran könnte das liegen? Hab mich genau ans Rezept gehalten.

    Liebe Grüße,
    Nine

    1. Hallo Nine,

      schade, dass Dein Ossobuco nicht so zart geworden ist, wie Du es Dir gewünscht hast! Das kann verschiedene Gründe haben, aber die häufigsten sind:

      Die Garzeit: Das Fleisch braucht wirklich seine Zeit, um richtig weich zu werden. Auch wenn das Rezept eine bestimmte Zeit angibt, kann es je nach Fleischqualität und Topfgröße etwas länger dauern. Lass es lieber 15–30 Minuten länger köcheln und teste zwischendurch, ob es schon zart ist.

      Die Temperatur: Das Gericht sollte sanft schmoren, nicht kochen. Achte darauf, dass die Hitze nicht zu hoch ist. Es sollte nur leicht blubbern.

      Die Qualität des Fleisches: Manchmal liegt es einfach am Fleisch. Am besten eignet sich Fleisch von der Kalbshaxe, da es von Natur aus viel Bindegewebe hat, das beim Schmoren schön weich wird.

      Probiere es einfach beim nächsten Mal mit etwas mehr Geduld. Wir sind uns sicher, dann wird es perfekt!

      Gutes Gelingen,
      Deine Jungs

  12. 5 Sterne
    Kann ich das Küchenfarn schon nach dem Anbraten entfernen oder muss es bis zum Schluss dranbleiben?

    1. Hallo Elke,
      das Küchengarn würden wir bis zum Schluss um die Beinscheiben belassen. Machst Du es ab, ist das zwar geschmacklich nicht anders,
      aber dann fällt das Fleisch komplett auseinander und Du nimmst am Ende nur kleine Stücke aus dem Topf heraus.
      Wir hoffen, dass Dir unser Ossobuco auch so gut schmeckt, wie uns.
      Liebe Grüße, Deine Jungs

  13. Ralf Neuber

    5 Sterne
    Hallo ihr 2,
    Das Ossobuco war der Hammer! Das Fleisch ist superzart geworden. Welche Beilage findet ihr persönlich besser – Risotto alla Milanese oder Polenta?

    1. Hi Ralf, danke dir! Wir lieben beides, aber Risotto alla Milanese passt für uns einfach perfekt, weil die Safran-Note das Ossobuco richtig schön ergänzt.
      Polenta ist auch top, wenn’s etwas rustikaler sein darf. Aber unser Favorit ist einfach das Risotto.
      Liebe Grüße, Deine Jungs

  14. Detlev Gottaut

    5 Sterne

  15. 5 Sterne
    Ein so warmherziger Beitrag. Besonders eure Geschichte zum verlorenen Rezept und dem Wunsch eurer Mutter fand ich richtig schön. Eine Frage. Kann man die Gremolata auch schon am Vortag vorbereiten?

    1. Liebe Sarah, ganz lieben Dank 😃. Du kannst sie vorbereiten, aber frisch ist sie aromatischer. Wenn du sie lagern willst, Zitronenschale erst kurz vor dem Servieren untermischen. Liebe Grüße, Deine Jungs

  16. 5 Sterne
    Großartig

  17. Felix Hartmann

    5 Sterne
    Euer Ossobuco klingt herrlich „klassisch“.
    Vor allem das Ablöschen mit Weißwein in kleinen Schlucken und die frische Gremolata am Ende.
    Wenn ich es 1 Tag vorher schmoren wil, wärmt ihr es am nächsten Tag lieber im Topf oder im Ofen wieder auf, und welche Temperatur nehmt ihr, damit es schön saftig bleibt?

    1. Hi Felix, danke Dir!
      Du kannst es super am Vortag schmoren und am nächsten Tag ganz entspannt wieder erwärmen.
      Wir machen das am liebsten im Topf mit Deckel bei kleiner Hitze (oder im Ofen bei niedriger Temperatur), notfalls mit einem kleinen Schluck Fond, falls es zu sehr einreduziert ist.
      Liebe Grüße, Deine Jungs

  18. 5 Sterne
    EINFACH ALLES DA ICH KOCH BIN

  19. 5 Sterne
    Sieht mega aus. Besonders das schluckweise Ablöschen mit Weißwein und das Finish mit Gremolata klingt nach richtig viel Aroma. Wenn man es 1–2 Tage vorher schmoren will, wärmt Ihr es im Schmortopf im Ofen einfach wieder in der Sauce auf und kommt die Gremolata wirklich erst ganz zum Schluss frisch drüber?

    1. Danke Dir, Kev!
      Ja, wir schmoren es gern am Vortag, lassen alles im Topf mit Sauce auskühlen und wärmen es am Feiertag im Ofen bei niedriger Hitze wieder auf. Die Gremolata kommt bei uns immer frisch ganz am Ende drüber, dann bleibt die Zitronennote schön knackig. Liebe Grüße, Deine Jungs

  20. 5 Sterne
    ok 😃

  21. 5 Sterne
    prima,zeitaufwendig zu Beginn,dann völlig entspannt…und köstlich!Danke!

    1. Ganz lieben Dank fürs Nachkochen und Deinen schönen Kommentar 😃.

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