Diese Schokosahnetorte ist klein, aber oho. Drei lockere Kakaoböden, dazwischen eine luftige Schokosahne, und das Ganze in einer 18-cm-Springform. Ursprünglich haben Sascha und ich sie als Muttertagsgeschenk gebacken, mittlerweile ist sie bei uns die Torte für jeden Anlass. Geburtstag, Kaffeeklatsch oder einfach Sonntag. Und wenn wir uns die vielen Kommentare anschauen, geht es euch genauso.
So entsteht die Schoko-Sahne-Torte. Für den Teig schlagt ihr Eier mit Zucker etwa 10 Minuten schaumig, lasst Öl und Milch dazulaufen und hebt Mehl, Kakao und Backpulver unter. Der Teig wird in drei Portionen nacheinander je 19 Minuten bei 160 °C Ober- und Unterhitze gebacken. Für die Füllung schlagt ihr 500 g Sahne mit Sofortgelatine steif und rührt 200 g geschmolzene dunkle Schokolade zügig unter. Böden und Schokosahne werden geschichtet, rundum eingestrichen und mit geraspelter Schokolade verziert.
Inhaltsverzeichnis
Eine kleine Schokotorte für die 18-cm-Springform
Kleine Torten haben einen großen Vorteil. Sie sind schnell geschichtet, passen in jeden Kühlschrank und sehen durch die drei hohen Schichten richtig festlich aus. Für zehn bis zwölf Stücke reicht die 18-cm-Torte locker. Ihr braucht nur eine Springform, die drei Böden backt ihr einfach nacheinander. Wer keine Lust darauf hat, kann den Teig auch auf einem Blech backen und die drei Böden mit dem Rand der Springform ausstechen. Das spart Zeit, hat uns eine Leserin verraten, und funktioniert prima.
Die Böden. Locker durch langes Aufschlagen
Der wichtigste Schritt für lockere Böden ist das Aufschlagen von Eiern, Zucker und Vanillezucker. Schlagt so lange, bis sich die Masse mindestens verdoppelt hat, das dauert etwa 10 Minuten. Dann lasst ihr unter weiterem Schlagen Öl und Milch langsam dazulaufen. Mehl, Kakao und Backpulver hebt ihr nur noch vorsichtig mit einem Kochlöffel unter. Durch das Öl bleiben die Böden auch am nächsten Tag schön saftig.
Teilt den Teig in drei gleiche Portionen und backt jede in der mit Backpapier ausgelegten Springform 19 Minuten bei 160 °C Ober- und Unterhitze. Lasst die Böden vollständig auskühlen, bevor die Sahne darauf kommt.
Die Schokosahne. So wird sie glatt und nicht flockig
Bei der Schokosahne kommt es auf die Temperatur der Schokolade an. Schmelzt die Schokolade über dem Wasserbad und lasst sie abkühlen, bis sie nur noch lauwarm, aber noch flüssig ist. Schlagt die Sahne mit der Sofortgelatine steif und rührt die Schokolade dann zügig und gleichmäßig unter. Ist die Schokolade zu heiß, flockt die Sahne aus. Ist sie zu kalt, zieht sie beim Kontakt mit der kalten Sahne sofort an, und ihr habt kleine Schokostückchen wie bei Stracciatella in der Creme.
Ein Trick, der dabei hilft. Rührt zuerst zwei, drei Esslöffel der geschlagenen Sahne in die Schokolade, um sie anzugleichen, und hebt diese Mischung dann unter die restliche Sahne. So wird die Creme gleichmäßig dunkel und glatt.
Schichten und dekorieren
Setzt den ersten Boden auf eine Tortenplatte, verstreicht etwas Schokosahne darauf und setzt den nächsten Boden darauf. Genauso mit dem dritten Boden verfahren und die Torte dann rundum mit Sahne einstreichen. Die übrige Schokosahne kommt in einen Spritzbeutel, damit verziert ihr die Oberseite. Zum Schluss reibt ihr weiße und dunkle Schokolade auf die freien Stellen. Am besten schmeckt die Torte, wenn sie ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen konnte.
Größere Form oder zweistöckige Torte
Ihr wollt die Torte für mehr Gäste backen? Für eine 28-cm-Springform empfehlen wir nicht die doppelte, sondern die 1,5-fache Menge, sonst wird es zu viel. Auch als zweistöckige Torte funktioniert das Rezept, mehrere Leserinnen haben es schon ausprobiert. Die Schokosahne ist durch Schokolade und Gelatine stabil genug, für die obere Etage solltet ihr aber Stützen und eine eigene Tortenplatte verwenden.
Was kann bei der Schokosahnetorte schiefgehen?
Die Schokosahne flockt aus. Die Schokolade war noch zu heiß. Lasst sie nach dem Schmelzen abkühlen, bis sie nur noch lauwarm ist, und rührt sie zügig unter.
In der Creme sind Schokostückchen. Die Schokolade war zu kalt und ist in der kalten Sahne sofort fest geworden. Rührt sie flüssig und lauwarm ein und gleicht sie vorher mit etwas Sahne an.
Die Böden gehen nicht auf. Eier und Zucker wurden zu kurz aufgeschlagen. Die Masse muss sich mindestens verdoppeln, sonst bindet der Teig nicht richtig.
Die Böden sind hoch wie ein Berg. Wenn ihr den ganzen Teig auf einmal backt, wird er zu hoch und gart ungleichmäßig. Backt ihn in drei Portionen oder auf dem Blech.
Die Torte ist nicht stabil. Ohne Gelatine bleibt die Schokosahne zu weich. Nehmt Sofortgelatine oder sechs Blatt Gelatine und stellt die Torte vor dem Servieren gut kalt.
Noch mehr Schokotorten
Ihr seid Schoko-Fans wie wir? Dann schaut euch noch diese Torten an. Viele weitere Kuchen findet ihr in unserem Kuchen-Guide.
Death by Chocolate
Hier zum Rezept
triple chocolate cake
Hier zum Rezept
Schwarzwälder Schneewittchenkuchen

Sachertorte

Zutaten
- 4 Eier
- 200 g Zucker
- 1 Pckg. Vanillezucker
- 200 ml Pflanzenöl
- 200 ml Milch
- 300 g Weizenmehl Type 550, Type 550
- 4 EL Kakaopulver
- 15 g Backpulver
- 500 g Sahne
- 1 Pckg. Sofortgelatine, oder 6 Blatt
- 2 EL feinster Zucker
- 200 g dunkle Schokolade, geschmolzen
- etwas weiße und dunkle Schokolade
- weiße und dunkle Schokoladenperlen
Zubehör
- 1 Springform 18 cm Durchmesser
- Handrührgerät
- Spritzbeutel
- Wasserbad
- Tortenplatte
Zubereitung
- schlagt die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker solange schaumig, bis sich die Menge mindestens verdoppelt hat (ca. 10 Minuten)
- heizt euren Backofen schon einmal auf 160 °C Ober-/Unterhitze vor und gebt das Öl und die Milch in ein Gefäß mit Ausgießer
- lasst unter weiterem Schlagen die Flüssigkeit langsam zur schaumigen Eimasse fließen
- Verrührt in einer Schüssel Mehl bis Backpulver und hebt es mit einem Kochlöffel vorsichtig ebenfalls unter.
- teilt den Teig in 3 gleiche Teile und backt jede Teigmenge in einer mit Backpapier ausgelegten 18 cm Springform für 19 Minuten zu einem Boden und lasst ihn auskühlen
- für die Füllung schmelzt ihr zunächst die Schokolade über dem Wasserbad und lasst sie abkühlen
- schlagt dann die Sahne mit der Sofortgelatine steif und rührt die noch flüssige Schokolade vorsichtig unter
- nehmt den 1. Boden, gebt etwas Schokosahne darauf, streicht sie glatt und setzt den nächsten darauf
- macht das mit den restlichen Böden auch so und streicht die Torte auch von außen mit etwas Sahne ein
- dekoriert die Torte mit der überschüssigen Schokosahne mit dem Spritzbeutel und evtl. unterschiedlichen Tüllen
- zum Abschluss reibt ihr noch weiße und dunkle Schokolade auf die nicht dekorierte Fläche
Habt ihr das Rezept ausprobiert?
Lasst uns wissen, wie es war!Gebt dem Rezept eure Sterne. Ein Klick reicht, ein Kommentar ist freiwillig.
Häufige Fragen zur Schokosahnetorte
Wie viel Teig brauche ich für eine 28-cm-Springform?
Nehmt die 1,5-fache Menge. Die doppelte Menge wäre zu viel.
Kann ich die Schokosahne erst fest werden lassen und dann aufschlagen?
Ihr könnt die Creme kälter werden lassen, sie lässt sich aber besser verstreichen, wenn sie nicht ganz kalt ist.
Kann ich Dinkelmehl statt Weizenmehl nehmen?
Das haben wir nicht getestet. Dinkelmehl Type 630 funktioniert in Rührteigen meist ähnlich, die Böden werden aber etwas fester.
Kann ich die Torte am Vortag backen?
Ja. Eine Leserin fand sie am nächsten Tag sogar noch besser. Lagert sie gut abgedeckt im Kühlschrank.
Welche Schokolade nehme ich für die Füllung?
Eine dunkle Schokolade mit 50 bis 60 Prozent Kakao. Ein Leser hat 55 Prozent genommen und war begeistert.
Jetzt seid ihr dran!
Für welchen Anlass backt ihr eure Schokosahnetorte? Schreibt es uns in die Kommentare, lasst uns gern eine Bewertung da und markiert uns auf Instagram mit @diejungskochenundbacken. Wir freuen uns über jedes Foto.
Eure Jungs
Kennt ihr schon unsere Agentur-Website?
Dann schaut doch mal hier vorbei: Oma Lore – Die Kreativagentur
Autor

Torsten
Brotbäcker, Rezepttüftler und Herz des StudiosTorsten ist der Ruhepol in der Küche, der alte Familienrezepte weiterträgt und ihnen eine moderne Note verleiht. Er liebt gutes Essen, einen guten Whisky und das Gefühl, wenn Familie und Freunde gemeinsam am Tisch sitzen.






Schreibe einen Kommentar