Das ist der einfachste Kuchen, den ihr je backen werdet. Versprochen! Für unseren Mokka-Marmorkuchen werft ihr alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel und rührt kräftig um. Wenn ihr also noch nie einen Kuchen gebacken habt, ist dieser genau der richtige. Und er schmeckt trotzdem alles andere als langweilig, denn Espresso steckt im Teig und in der Glasur.
Der Teig besteht aus Mehl, Butter, Zucker, Eiern, Frischkäse, Weichweizengrieß, Backpulver und Natron. Ihr teilt ihn auf, rührt unter die eine Hälfte Vanille und etwas Espresso, unter die andere Kakao, Mehl und mehr Espresso, und füllt beides abwechselnd in eine gefettete Kastenform. Mit einer Gabel zieht ihr das Marmormuster. Der Kuchen backt etwa 60 Minuten bei 175 °C Ober- und Unterhitze und bekommt nach dem Abkühlen eine Glasur aus Puderzucker, Frischkäse und Espresso.
Inhaltsverzeichnis

Einfacher geht es nicht
Backen ist mein Yoga. Ich kann stundenlang in der Küche stehen, Teige zusammenrühren und Sahne schlagen, das entspannt mich total. Aber machen wir uns nichts vor, manchmal haben wir einfach keine Lust zu backen. Schockierend, oder? Manchmal kommt das Leben dazwischen, und dann bleibt keine Zeit für aufwendige Torten.
Ein Rührkuchen ist zwar schon schneller gemacht als eine Torte. Trotzdem müsst ihr die Zutaten normalerweise in einer bestimmten Reihenfolge verarbeiten, Butter schaumig schlagen, Eier einzeln unterrühren, Mehl portionsweise dazu. Für viele ist das schon zu viel. Bei diesem Mokka-Marmorkuchen kommt einfach alles in die Schüssel, und ihr rührt kräftig um. Viel mehr müsst ihr nicht machen.


Marmorkuchen mit Kaffee. Warum Espresso?
Nur weil der Kuchen kinderleicht ist, muss er nicht langweilig schmecken. Deshalb haben wir uns zuerst für einen Marmorkuchen entschieden. Und dann sollte Espresso eine größere Rolle spielen, denn Kaffee und Kuchen gehören für uns einfach zusammen. Der Teig hat ein feines Kaffeearoma, im dunklen Teil verbindet sich der Espresso mit dem Kakao, und die Glasur sorgt dafür, dass der Kuchen zu Recht Mokka-Marmorkuchen heißt.
Für den Teig braucht ihr insgesamt acht Teelöffel starken, gebrühten Espresso, für die Glasur noch einmal drei. Wichtig ist, dass ihr wirklich flüssigen Espresso nehmt und kein Pulver. Ein Leser hat aus Versehen Espressopulver verbacken, und das wurde, wie er selbst schrieb, die reinste Koffeinbombe.
Warum der Kuchen so saftig wird
Ehrlich gesagt hatten wir vorher etwas Sorge, ob der Kuchen ohne Aufschlagen überhaupt ordentlich aufgeht. Er tut es. Und er ist richtig saftig geworden. Das liegt am Frischkäse, der Feuchtigkeit und eine zarte Krume bringt, und am Weichweizengrieß, der Flüssigkeit bindet. Backpulver und Natron sorgen zusammen für den Trieb.
Unser klassischer Marmorkuchen ist eher luftig, weil dort Butter, Zucker und Eier schaumig geschlagen werden. Ihr habt also die Wahl. Wollt ihr es locker und leicht, backt ihr klassisch in Schritten. Wollt ihr es vor allem saftig und schnell, ist dieser Teig genau richtig.


So gelingt die Marmorierung
Teilt den fertigen Teig auf zwei Schüsseln auf. In die eine rührt ihr Vanilleextrakt und zwei Teelöffel Espresso, in die andere Kakao, einen Esslöffel Mehl und sechs Teelöffel Espresso. Dann gebt ihr den hellen und den dunklen Teig abwechselnd in die gefettete und bemehlte Kastenform. Zum Schluss fahrt ihr mit einer Gabel in Kreisbewegungen einmal durch den Teig. Nicht zu oft, sonst vermischt sich alles und das Muster verschwindet.
Wenn ihr es noch flotter mögt, könnt ihr auch einfach eine Sorte Teig backen. Es muss nicht zwingend ein Marmorkuchen werden.
Was beim Mokka-Marmorkuchen schiefgehen kann
Der Teig wird klumpig. Butter und Frischkäse waren zu kalt. Beim Rühren in einer Schüssel müssen alle Zutaten Zimmertemperatur haben, sonst verbinden sie sich nicht.
Das Marmormuster ist verschwunden. Es wurde zu viel mit der Gabel gerührt. Zieht nur ein, zwei Spiralen durch den Teig.
Der Kuchen ist innen noch feucht. Kastenformen sind unterschiedlich lang und hoch. Macht nach 50 bis 60 Minuten die Stäbchenprobe. Bleibt noch Teig hängen, backt ihn in 5-Minuten-Schritten weiter und deckt ihn mit Backpapier ab, wenn er zu dunkel wird.
Der Kuchen reißt oben auf. Das ist bei Kuchen aus der Kastenform ganz normal und kein Fehler. Die Glasur deckt den Riss ohnehin ab.
Die Glasur läuft herunter oder ist zu fest. Sie war zu flüssig oder der Kuchen noch warm. Gebt den Espresso tröpfchenweise zum Puderzucker und glasiert erst den vollständig ausgekühlten Kuchen.
Aufbewahren und einfrieren
Gut verpackt hält sich der Mokka-Marmorkuchen bei Zimmertemperatur etwa drei bis vier Tage saftig. Wegen des Frischkäses in der Glasur stellt ihr ihn an warmen Tagen besser kühl. Eine Leserin hat uns verraten, dass sie ihn in Scheiben einfriert und sich jeden Tag ein frisches Stück nimmt. Eine geniale Idee, besonders für kleine Haushalte.
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Zutaten
- 225 g Weizenmehl, Type 405
- 1 TL Backpulver
- ½ TL Natron
- 175 g Frischkäse
- 50 g Weichweizengrieß
- 125 g Butter, weich
- 175 g Zucker
- 3 Eier, L
- 1 TL Vanilleextrakt
- 2 TL starker Espresso
- 3 EL Kakao
- 1 EL Weizenmehl, Type 405
- 6 TL starker Espresso
- 1 EL Frischkäse
- 3 TL starker Espresso
- 125 g Puderzucker
Zubehör
- Handrührgerät
- 2 Schüssel
- Gabel
- Kuchengitter
Zubereitung
- Heizt den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
- Gebt alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel und rührt alles zu einem glatten Teig.
- Teilt den Teig auf zwei Schüsseln auf und gebt jeweils die Zutaten für den hellen und den dunklen Teig dazu. Alles gründlich unterrühren.
- Fettet und bemehlt eure Kastenform und gebt den hellen und dunklen Teig abwechselnd in die Form. Zum Schluss nehmt eine Gabel und fahrt mit ihr in Kreisbewegungen durch den Teig.
- Jetzt backt ihn für ca. 60 Minuten. Macht die Stäbchenprobe und wenn kein Teig daran kleben bleibt, kann der Mokka-Marmorkuchen raus. Lasst ihn kurz in der Form auskühlen und setzt ihn dann zum Abkühlen auf ein Gitter.
- Verrührt alle Zutaten für die Glasur miteinander, gebt sie auf den Kuchen und verstreicht sie gleichmäßig.
Tipps
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Häufige Fragen zum Mokka-Marmorkuchen
Kann ich Espressopulver statt Espresso nehmen?
Nicht pur. Pulver ist viel konzentrierter, ein Leser hat es probiert und es wurde eine Koffeinbombe. Wenn ihr keine Maschine habt, löst löslichen Espresso in wenig heißem Wasser auf und nehmt davon dieselbe Menge.
Kann ich den Frischkäse ersetzen?
Eine Leserin hat Schmand genommen, und das hat gut funktioniert.
Welche Kastenform brauche ich?
Eine ganz normale Standard-Kastenform reicht. In einer kürzeren Form wird der Kuchen höher und braucht etwas länger.
Muss es ein Marmorkuchen sein?
Nein. Ihr könnt den Teig auch als eine Sorte backen, dann seid ihr noch schneller.
Kann ich den Kuchen einfrieren?
Ja, am besten in Scheiben. So habt ihr immer ein Stück parat.
Jetzt seid ihr dran!
Seid ihr Backanfänger oder schon Profis? Dieser Kuchen gelingt allen. Schreibt uns, wie er euch geschmeckt hat, lasst uns gern eine Bewertung da und markiert uns auf Instagram mit @diejungskochenundbacken.
Eure Jungs
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Autor

Sascha
Fotograf, Zocker & Süßigkeiten-FanSascha sorgt für Bilder, Videos und eine gute Portion Kreativität auf dem Blog. Wenn er nicht fotografiert, findet man ihn beim Zocken oder beim Sport, um sich seine Liebe zu Süßem zu verdienen.






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